Neue Baugebiete für Hattenrod besprochen

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Reiskirchen (la). Der Vorentwurf zur Fortschreibung des Flächennutzungsplanes für Hattenrod stand im Mittelpunkt der Sitzung des Ortsbeirats. Matthias Wolf vom Planungsbüro Fischer erläuterte den Regionalplan. Gegenwärtig gibt es keine freien Bauplätze in Hattenrod.

Nach dem Vorentwurf sollte die Leerhafenerstraße (letztes Baugebiet) verlängert werden. Ein weiterer Vorschlag sieht ein Baugebiet an der Feldstraße zwischen der Scheune und der Licherstraße vor. Ein drittes Gebiet wird in der Verlängerung der Erbsengasse in Richtung der Straße nach Reiskirchen vom Planer vorgeschlagen.

Die Vorschläge wurden kritisch diskutiert. Bedenken wurden beim Ankauf der Flächen bezüglich der Entwässerung gesehen, in der Erbsengasse kämen noch Verkehrsprobleme hinzu. In der Diskussion machte Karl Wilhelm Langsdorf den Vorschlag, am Ortsausgang in Richtung Harbach ein Baugebiet vorzusehen. Dieser Vorschlag soll noch in den Vorentwurf aufgenommen werden.

Wolf erkundigte sich nach vorhandenen Baulücken. In der Ringstraße gebe es drei. Bevor neues Bauland erschlossen wird, solle in jedem Fall die bestehenden Siedlungsflächen auf Leerstand geprüft werden, um einem unnötigen Flächenverbrauch vorzubeugen.

Ortsvorsteher Erwin Roth machte den Vorschlag, dass von den Verfügungsmitteln des Ortsbeirats für 2019 und 2020 die Kleiderständer im Dorfgemeinschaftshaus erneuert werden sollen. Christian Lütje schlug vor, das Geld für die Jugendarbeit in den Vereinen zu verwenden. Die Varianten werden bis zur nächsten Ortsbeiratssitzung geprüft.

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