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Der Posaunenchor bereichert die Pilgerwanderung.

Natur bewusster wahrgenommen

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Reiskirchen (msr). Auf Initiative des evangelischen Posaunenchores Winnerod haben die Kirchengemeinden Harbach, Hattenrod, Ettingshausen und Veitsberg-Saasen eine Pilgerwanderung zur Jägereiche Elsa-Ruh in der Gemarkung Harbach (auch Napoleonseiche genannt) durchgeführt. So traf man sich kürzlich an der Kirche auf dem Veitsberg in Saasen; dort waren schon die ersten Pilger aus den Nachbargemeinden eingetroffen.

Der Posaunenchor Winnerod eröffnete musikalisch die erste Andacht. Pfarrerin Ursula Wendt und Pfarrer Christian Stiller erklärten den Sinn des Pilgerns und den Unterschied zu einer Wanderung, sowie den weiteren Ablauf auf dem geplanten Pilgerweg. Neben der Sammlung von Eindrücken über die menschlichen Sinne sollten auch Blumen auf dem Wegesrand für ein mitgebrachtes Pilgerkreuz gesammelt und befestigt werden.

Pilgerkreuz geschmückt

Erste Kreuzträgerinnen waren schnell gefunden, und man konnte starten. Unterwegs wurde das Kreuz weitergegeben und war rasch mit Blumen geschmückt. Kurz vor der Grillhütte Harbach endete die erste Etappe. Dort spielte auch der Posaunenchor wieder, und man konnte sich im Schatten kurz ausruhen. Die nächste Wegstrecke wurde stillschweigend zurückgelegt.

Bei einem weiterem Halt fragten die Pfarrer nach den Eindrücken der Pilger. Diese waren recht vielfältig: Manchem wurde die Natur viel bewusster als sonst bei Spaziergängen. An der Jägereiche angekommen, hielt Pfarrer Stiller die Schlussandacht, die mit Musikstücken des Posaunenchores und Liedern zum Mitsingen bereichert wurde. Selbstverständlich durfte nach den geistigen und körperlichen Anstrengungen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Der Posaunenchor hatte Würstchen und Getränke vorbereitet.

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