Nachholbedarf bei Baugebieten

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Reiskirchen (pm). Das Eigenheim ist und bleibt ein Wunsch vieler Menschen und gerade auch junger Familien. Für Kommunen ist es wichtig, Interessierten auch Angebote machen zu können und einen Wegzug und die damit einhergehenden demographischen Probleme zu verhindern. Aus Sicht der CDU-Fraktion besteht in dieser Hinsicht in der Gemeinde Reiskirchen großer Nachholbedarf.

Daher hat die Fraktion einen Antrag gestellt, der die Entwicklung und Vermarktung bereits beschlossener und im Regionalplan enthaltener Baugebiete beschleunigen soll. »Reiskirchen hat momentan kein Angebot an Bauplätzen mehr. Auch Baulücken oder leerstehende Gebäude gibt es kaum noch. Dieser Zustand ist nicht weiter hinnehmbar, wenn wir unsere Gemeinde attraktiv halten wollen«, so Fraktionsvorsitzende Petra Süße. Mit den Gebieten »Beune« in Burkhardsfelden und »Alte Straße« in Lindenstruth gebe es potenzielle Neubaugebiete in attraktiven Lagen, für die es schon lange auch Anfragen und Interessenten gebe. Im Gebiet in Burkhardsfelden seien indes kaum Fortschritte bei der Entwicklung zu erkennen.

Zu bedenken sei, dass durch verschiedene Projekte und Beschlüsse in der Vergangenheit die Bauverwaltung der Gemeinde bereits eine Vielzahl an Aufgaben zu bewältigen hat. Es sei »weder zielführend, noch der Verwaltung zuzumuten, sich auch noch um die Entwicklung und Vermarktung von zwei Neubaugebieten zu kümmern«, so Gemeindeverbandsvorsitzender Tobias Breidenbach. Die CDU plädiere dafür, die Entwicklung und Vermarktung der Gebiete in Zusammenarbeit mit einem privaten Partner vorzunehmen. Um keine Zeit zu verlieren, solle noch in diesem Jahr ein Vorschlag vorgelegt werden, nach welchen Kriterien geeignete Partner ausgewählt werden und wie der Einfluss der Politik und Verwaltung auf den Prozess und das Ergebnis gewährleistet werden kann. Denkbar seien ein Investorenwettbewerb und später ein städtebaulicher Vertrag mit entsprechenden Regelungen.

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