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Jennifer Simpson und Bernd Paul.

Musikalisches Plädoyer für mehr Liebe und Vertrauen

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Reiskirchen (rbe). Um Zugaben kamen Jennifer Simpson und Bernd Paul nicht herum: Nachdem sie ihr letztes Lied angekündigt und gesungen hatten, wollten die Besucher des Konzertes noch mehr hören und drückten das durch langanhaltenden Applaus aus. Die Zugaben begannen mit einer eigenen Version des Leonard-Cohen-Liedes "Hallelujah". Damit beeindruckte das Paul-Simpson-Project einmal mehr an diesem Abend.

Es gab zuvor schon einige bekannte Lieder, die neu interpretiert wurden: Ob es "Eleanor Rigby" von den Beatles war, "Purple Rain" von Prince, "Lady in Black" von Uriah Heep oder "The Rose" von Bette Midler - sie alle wurden durch die facettenreiche Stimme von Jennifer Simpson zu einem ganz besonderen Hörerlebnis. "Ich habe bei manchen Liedern tatsächlich eine Gänsehaut bekommen", sagte eine Zuhörerin.

Gemeinsam mit Bernd Paul und seiner Gitarre hat sie neben Songinterpretationen vor allem ihre Eigenkompositionen aus den Stilrichtungen Blues und Akustik-Folk/Rock einfühlsam und doch voller Dynamik präsentiert. In einer Zeit, in der die Menschen überwiegend kämpfen - gegen Rassismus, für die Rettung von Flüchtlingen, gegen Umweltzerstörung, für den Klimaschutz, gegen Ausgrenzung, für den Frieden - erinnerten viele ihrer Lieder daran, dass aller Kampf überflüssig sein könnte, wenn Beziehungen ausschließlich von Liebe und Wertschätzung geprägt wären und von Vertrauen.

Das Thema "Liebe" klang in vielen eigenen Liedern des Duos an: "Liebe", "A Perfect Composition" oder "Thunderstorm on a July Night". Ohne große Effekte versetzten alle Lieder des Abends das Publikum in eine andere Welt, in eine Welt, in der sich die Sehnsucht erfüllt hat, dass alles gut wird. Pfarrer Dieter Sandori hatte zu Beginn des Abends Jennifer Simpson und Bernd Paul, die nach 2016 zum zweiten Mal in der Burkhardsfelder Kirche spielten, begrüßt und ihnen am Ende des Konzerts für einen wunderbaren Abend gedankt.

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