"Löschzwerge" brauchen Verstärkung

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Reiskirchen(con). Insgesamt acht Mal mussten die Burkhardsfeldener Feuerwehrleute zu Einsätzen ausrücken - etwas weniger als im Jahr 2018. Zusätzlich gab es einen Übungsalarm, berichtete Wehrführer Felix Schneidau auf der Jahreshauptversammlung. Für die Einsätze selbst hat die Feuerwehr rechnerisch 20 aktive Mitglieder zur Verfügung. In der Realität waren es jedoch deutlich weniger. "Bei keinem Einsatz kamen wir auf mehr als sieben Personen - bei den meisten waren es weniger", sagte Schneidau. Deshalb appellierte er an die Mitglieder: "Auch wenn es schwer fällt nachts um 2.30 Uhr ans Gerätehaus zu eilen, wir brauchen euch bei den Einsätzen." Dass tagsüber viele verhindert sind, da sie weit weg von ihrem Wohnort arbeiten, sei verständlich.

Die Jugendfeuerwehr bestand im vergangenen Jahr aus sieben Mitgliedern, zwei Mädchen und fünf Jungs. Insgesamt wurden hier rund 150 Stunden Jugendarbeit geleistet. Aufregend war aber der Berufsfeuerwehrtag: Hierbei konnten die Mitglieder der Nachwuchswehr Erfahrungen sammeln, wie es ist, einen ganzen Tag lang auf Bereitschaft zu sein.

Die Minifeuerwehr "Löschzwerge" Burkhardsfelden bestand zum Jahresende aus drei Mitgliedern. Da mit nur drei Kindern ein eigenständiger Betrieb kaum möglich ist, wurden viele Termine gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr absolviert. 2020 gab es bereits einen Neueintritt und zwei Anfragen - ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr.

Zwei Beförderungen standen zur Versammlung an: Lisa Stumpf ist in den Rang einer Hauptfeuerwehrfrau und Wehrführer Felix Schneidau in den des Oberlöschmeisters aufgestiegen.

Für dieses Jahr planen Verein und Feuerwehr eine größere Aktion zur Mitgliedergewinnung: Dazu soll am 25. April ein Schnuppertag für Kinder und Jugendliche am Gerätehaus stattfinden, einen Tag später am 26. April steht dann der Schnuppertag für Erwachsene bei der Feuerwehr an. (weiterer Bericht auf S. 34)

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