Kita-Vertrag empfohlen

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Reiskirchen (la). Der Sozial- und Kulturausschuss der Gemeinde Reiskirchen empfahl in seiner jüngsten Sitzung einhellig, die Satzung über die Benutzung der Kindertagesstätten zu ändern. Mit Blick auf den Datenschutz wurde ein Passus dahingehend geändert, dass das Anfertigen von Fotografien im laufenden Betreuungsbetrieb grundsätzlich auf den gesamten Außenanlagen und innerhalb der Kindertagesstätten untersagt ist. Ausgenommen davon sind Bedienstete der Gemeinde Reiskirchen im Rahmen ihrer pädagogischen Arbeit.

Einhellig wurde der Gemeindevertretung empfohlen, den Kindertagesstättenbetriebsvertrag für die Evangelische Kindertagesstätte im Ortsteil Burkhardsfelden zu verabschieden. Er wird mit Wirkung ab 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2024 gelten. Die Regelung, die ein Freihalten von Plätzen für Geschwisterkinder vorsah, wurde gestrichen. Nach der neuen Fassung sollen Geschwisterkinder im Aufnahmeverfahren bevorzugt behandelt werden.

Finanziell beteiligt sich die Kirchengemeinde an den ungedeckten Betriebskosten für Kinder über drei Jahre mit 15 Prozent und für Kinder unter drei Jahre mit 10 Prozent. Die unterschiedliche Kostenbeteiligung ergibt sich aus der auch für diese Altersgruppen voneinander abweichenden Landesförderungen je Kind. Weiter finden sich in dem Vertragsentwurf die Zeiten der mittelbaren pädagogischen Betreuung und der Bereitstellung von Hauswirtschaftskräften wieder.

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