Kita-Gebühren zunächst ausgesetzt

  • vonred Redaktion
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Reiskirchen(pm). Die Kostenbeiträge für die Kindertagesstätten in Reiskirchen werden auch für den laufenden Monat Juni zunächst ausgesetzt. Darauf hat sich der Gemeindevorstand in dieser Woche geeinigt.

Allerdings müssen die Eltern, die jetzt eine Betreuung in Anspruch nehmen, mit einem Kostenbeitrag rechnen. "Wie dieser letztendlich berechnet wird, kann nur die Politik entscheiden", teilte Bürgermeister Dietmar Kromm mit.

Zuvor hatten die Gemeindevertreter in Reiskirchen in ihrer jüngsten Sitzung die Entscheidung getroffen, dass die bereits gezahlten Gebühren für den Monat März zu 50 und für die Monate April und Mai zu 100 Prozent an die Erziehungsberechtigten zurück überwiesen werden. Auch die Eltern, deren Kinder die Notbetreuung besuchten, dürfen sich über diese finanzielle Entlastung freuen.

Bürgermeister Kromm sieht nun das Land Hessen in der Pflicht, den Kommunen bei den ausgefallenen Beiträgen beizustehen.

Er begrüßte die Entscheidung der Landesregierung, dass Kitas ab dem 6. Juli wieder in den normalen Regelbetrieb übergehen sollen. "Dann können wir voraussichtlich unseren Kindern und natürlich den Eltern wieder das gewohnte Angebot liefern", sagte der Rathauschef.

Darüber würden sich auch die Erzieherinnen freuen, "haben sie doch nicht wenige Kinder schon eine lange Zeit nicht mehr gesehen", berichtet Kromm. Der aktuelle "eingeschränkte" Regelbetrieb habe zwar zusätzliche Entlastung in einige Familien gebracht, aber die notwendige frühkindliche Erziehung, gerade in der Gemeinschaft der Kinder untereinander, sei ein immens wichtiger Pfeiler, um einen gewohnten Alltag der Kinder wiederherzustellen.

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