Keine neuen Erkenntnisse zur Rußrindenkrankheit

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Welche Folgen hat die Rußrindenkrankheit für Reiskirchen? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Bau- und Umweltausschuss Reiskirchen in seiner letzten Sitzung. Heinz-Jürgen Schmoll von Hessen Forst berichtete, dass der "Nonnenköppel" seit Ende Februar wegen des Verdachts der Rußrindenkrankheit gesperrt ist.

Welche Folgen hat die Rußrindenkrankheit für Reiskirchen? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Bau- und Umweltausschuss Reiskirchen in seiner letzten Sitzung. Heinz-Jürgen Schmoll von Hessen Forst berichtete, dass der "Nonnenköppel" seit Ende Februar wegen des Verdachts der Rußrindenkrankheit gesperrt ist.

Schmoll gab zu der Erkrankung Erläuterungen, stellte aber auch fest, dass die Forstbehörde selbst vor einem Rätsel stehe. Armin Hofmann (SPD) erhoffte sich durch Kontakte mit zuständigen Behörden in Amerika, wo die Krankheit ursprünglich herkommt, entsprechende Hilfe und ein Weiterkommen in der Angelegenheit. Die Frage nach dem Risiko für Menschen konnte in der Sitzung nicht beantwortet werden. Die SPD schlug vor, das Kreisgesundheitsamt einzuschalten.

Im Zusammenhang mit der Holzvermarktung für die Gemeinde Reiskirchen, die inzwischen von Hessen Forst nicht mehr übernommen wird, stellte der Laubacher Bürgermeister Peter Klug die Strukturen der Stiftung Laubacher Wald vor. Sehr eingehend erläuterte Klug die Arbeit der Stiftung seit 1999. Das Ziel war vor zwei Jahrzehnten weg von der Zwangsbeförsterung durch den Staat. Mittlerweile habe man keine "roten Zahlen" mehr.

Klug empfahl der Gemeinde, bei Hessen Forst auszusteigen und eine GmbH zu gründen. Wichtig sei, dass man ein Netzwerk in der Holzvermarktung brauche. Dazu gab Klug eine entsprechende Empfehlung. Bürgermeister Dietmar Kromm informierte über Bemühungen der Gemeinde. Eine Selbstvermarktung sei, in Ermangelung entsprechender Kenntnisse, nicht einfach. Neben der Holzvermarktung müsse später die Beförsterung miteingeschlossen werden. Im Kreis seien die Gespräche gescheitert, da es keine einheitliche Lösung gebe. Es gebe noch weitere Gespräche.

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