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Nach verheerendem Brand im Kreis Gießen: Keine Hinweise auf Vorsatz

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Von: Constantin Hoppe

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Bei einem Brand in Reiskirchen kommt ein Mann ums Leben. Sein muss in eine Klinik geflogen werden. Das LKA untersucht nun das zerstörte Wohnhaus.

Reiskirchen - Nach dem verheerenden Brand zwischen Reiskirchen und dem Ortsteil Lindenstruth (Kreis Gießen), bei dem ein 86 Jahre alter Mann ums Leben gekommen ist und sein 60-jähriger Sohn schwer verletzt wurde, haben Brandermittler des Landeskriminalamts ihre Arbeit aufgenommen. Seit Mittwoch (12. April) untersuchen sie die Ruine.

Das Haus war am Nachmittag des 6. Aprils komplett ausgebrannt. Hinweise, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung hindeuten, wurden bislang nicht gefunden, erklärte Guido Rehr, Pressesprecher der Polizei Mittelhessen. Man müsse nun die genaueren Ergebnisse der Untersuchung abwarten. Die Polizei gehe derzeit von einem Unglück aus.

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Der verheerende Brand am 6. April zerstörte das Wohnhaus komplett. Ein Bewohner kam ums Leben. © Red

Mann stirbt bei Brand in Reiskirchen: Sohn in Spezialklinik - Hund wird vermisst

Das Feuer ist nach bisherigen Erkenntnissen im Dachgeschoss des Wohnhauses ausgebrochen, in dem sich auch die Wohnung des Verstorbenen befand. Der Sohn erlitt Verbrennungen dritten Grades und musste mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Frankfurt geflogen werden. Er befindet sich nach wie vor in ärztlicher Behandlung.

Vermisst wird derweil noch der Hund der Hausbewohner. Dieser floh offenbar vor den Flammen und kehrte bislang noch nicht zurück. Ehrenamtliche Helfer der Tiersicherung Frankfurt Rhein-Main suchen vor Ort nach dem Vierbeiner. (con)

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