Kein Arbeitskreis "Forst" in Reiskirchen

Reiskirchen (jeb). Benötigt die Gemeinde Reiskirchen einen Arbeitskreis "Forst", der sich mit allen Themen beschäftigt, die den Wald betreffen und die Gremien berät? Die CDU-Fraktion sah diesen Bedarf gegeben und stellte den Antrag, der nun auch im Gemeindeparlament verhandelt wurde.

Der Wald biete Naherholung für die Bürger, Lebensraum für die Tiere und sei durch den Verkauf von Holz ein wirtschaftlicher Faktor für die Gemeinde. So solle sich der Arbeitskreis insbesondere mit den Themen Bewirtschaftung und Beförsterung befassen, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Süße. "Es ist wichtig, sich in Ruhe mit diesem Thema zu befassen, weil es sehr umfangreich ist."

Reinhard Strack-Schmalor (SPD), Vorsitzender des Bau-, Umwelt-, Verkehrs- und Infrastrukturausschusses, sagte: "Die Holzvermarktung und Beförsterung sind so wichtige Themen, dass wir sie im Ausschuss beraten sollten, auch wenn wir zusätzliche Sitzungen einlegen müssen. Ein Arbeitskreis, der keine Entscheidungs- und Empfehlungskompetenz hat, wird uns da nicht weiterhelfen können." Sowohl Strack-Schmalor als auch Gerhard Albach, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, plädierten dafür, dass man im Bedarfsfall immer Experten in den Ausschuss hinzuziehen könne, was man in der Vergangenheit auch schon getan habe. Das Thema Forsten gehöre in den Ausschuss. Dieser Auffassung schlossen sich auch die anderen Mitglieder der SPD, FW und Grünen an, sodass der Antrag mit 14 zu neun Stimmen und einer Enthaltung abgelehnt wurde.

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