Jugendliche stärker in Kommunalpolitik einbinden

  • schließen

Reiskirchen (la). Der Reiskirchener Sozial- und Kulturausschuss empfiehlt der Gemeinde, an dem Kooperationsangebot zur Initiative "Jugendgerechte Städte und Gemeinden und jugendgerechter Landkreis Gießen - Jugendpolitik für die guten Orte von morgen" teilzunehmen. Ingrid Macht vom Team Jugendförderung des Landkreises hatte zuvor den Ausschussmitgliedern das Kooperationsangebot vorgestellt.

Dass Jugendliche die Kommunalpolitik mitgestalten, sei für die Zukunft der Kommunen bedeutsam. Bei Jugendlichen ständen Qualifizierung, Verselbständigung sowie Selbstpositionierung im Fokus. Eine weitere Herausforderung bedeute die soziale Ungleichheit.

Die Referentin stellte Zahlen für die Zeit von 2016 bis 2030 für die Gemeinde Reiskirchen vor. Danach werden die sogenannten Bildungsjahrgänge der gegenwärtig 14- bis 18-Jährigen von derzeit 413 auf 453 Personen bis 2030 ansteigen. Dagegen sinkt die Anzahl der jetzt 18- bis 27-Jährigen von gegenwärtig 1 123 auf 981 Personen. Zu den Merkmalen für eine jugendgerechte Gemeinde gehörte das Anbieten einer Teilhabe, Heimat für Jugendliche sowie Zukunft bieten, und Bildung sowie Arbeit ermöglichen. Die Strukturen für Jugendliche sind zu verbessern, sagte Macht, etwa durch das Bieten von Qualifizierung und Unterstützung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare