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Das Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg gestaltet die Hubertusmesse mit.

Hubertusmesse mit viel Musik

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Reiskirchen (la). Der Erhalt und die Pflege der Schöpfung mit allen Kreaturen stand im Mittelpunkt der Hubertusmesse in der evangelischen Kirche in Reiskirchen. Pfarrer Bert Schaaf begrüßte neben zahlreichen Gottesdienstbesuchern auch die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Oberhessen (Leitung Ulrich Deneke), die Mitglieder des Parforcecorps Hoher Vogelsberg (Leitung Uli Heitmann) und den Kirchenchor Reiskirchen (Leitung Matthias Schulze). Nach der musikalischen Eröffnung durch die Jagdhornbläser erfolgte der Einzug des Parforcecorps mit dem Pfarrer.

Schaaf ging auf die Hubertuslegende ein, wonach Hubertus 656 nach Christus als Adliger geboren wurde und später Bischof von Maastrich und Lüttich war. Gestorben ist er 727. Er wurde am 3. November 743 Heilig gesprochen, wovon sich auch der Hubertustag ableitet. Im Mittelalter wurde die Hubertuslegende überliefert. Danach wurde der Heilige auf der Jagd vom Anblick eines prächtigen Hirsches mit einem Kreuz zwischen den Sprossen des Geweihs bekehrt. Er lässt ab von der Jagd und wird später als Schutzpatron der Jagd angesehen. Hubertus lebt danach als Einsiedler in den Ardennen und tut viel Gutes.

In der Hubertuslegende gehe es nicht um ein Verbot der Jagd, sagte der Pfarrer, nur eine Maßlosigkeit könne nicht geduldet werden. Mit der Nutzung sei auch die Verantwortung für das Gleichgewicht in der Schöpfung verbunden, es gelte es rücksichtsvoll zum Wohle der Natur und der Kreaturen zu handeln.

Mit dem "Hubertusmarsch", "Amazing Grace" und der "Hegewaldfanfare" klang der Gottesdienst aus.

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