Brand

Hattenrod: Verpuffung löst Feuer im Dachstuhl aus

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Zu einem Dachstuhlbrand musste die Feuerwehr am Samstagabend nach Hattenrod ausrücken. Ein Teenager hatte seine Shisah mit Waschbenzin gereinigt, beim Anzünden kam es zurVerpuffung.

Trotz schwerer Verbrennungen am Bein: Offensichtlich einen Schutzengel hatten ein 17-Jähriger und dessen Bruder bei einem Brand am Samstagabend in Hattenrod.

Der Jugendliche hatte an diesem Abend seine Shisha-Pfeife mit Waschbenzin gereinigt. Als er kurz darauf mit seinem 19-jährigen Bruder die Pfeife benutzen wollte, kam es in dem Raum unterm Dachstuhl zu einer Verpuffung. Teppich, Einrichtung und Gebälk gerieten in Brand. Der Vater unternahm noch erfolgreiche Löschversuche am Teppich, schließlich musste doch die Feuerwehr alarmiert werden.

Der Notruf ging um 22.25 Uhr ein. Die Feuerwehren aus Reiskirchen, Hattenrod, Ettingshausen und Burkhardsfelden rückten mit insgesamt 51 Kräften und neun Fahrzeugen aus, ebenfalls im Einsatz waren zwei Rettungsdienste.

Polizei: Riesenglück

Bei Ankunft der "Floriansjünger" waren bereits im Dachstuhl lodernde Flammen zu erkennen. Unter schwerem Atemschutz und Löschwasser bekämpfte die Feuerwehr den Brand, brachte ihn bald unter Kontrolle und belüftete schließlich noch den Altbau. Per Nachkontrolle mit der Wärmebild-Kamera konnten die Kräfte Sicherheit für die anderen Bewohner des Hauses gewährleisten.

Die beiden jungen Männer verbrachten den Abend allerdings nicht mehr zu Hause. Der 17-jährige trug, da nah an der Shisha und aufgrund seiner Löschversuche, schwere Verbrennungen am Bein davon. Er wie auch der Bruder erlitten Rauchgasvergiftungen. Sie wurden ärztlich betreut und ins Krankenhaus gebracht. Der Schwere des Unfalles nach zu urteilen, so die Polizei, hätten die Bewohner und insbesondere die Brüder riesengroßes Glück gehabt.

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