Grabstätten werden teurer

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Reiskirchen(la). Der Haupt- und Finanzausschuss befasste sich nun mit den Friedhofsgebühren. Insbesondere die in den letzten Jahren getätigten Investitionen in den Wegebau und die Einrichtung neuer Grabformen sowie eine Zunahme der Flächenüberkapazitäten nach Abräumung von Sarggrabstellen führen zu höheren Gebühren.

Frank Arnold (SPD) erkundigte sich zunächst nach dem Kostendeckungsgrad, der auch entscheidend für die Genehmigung des Etats sei. Laut Bürgermeister Dietmar Kromm beträgt dieser 82 Prozent. Für das Ausheben und Schließen eines Grabes, den Transport des Sarges von der Leichenhalle zum Grab sowie das Absenken des Sargs in das Grab werden bei der Bestattung der Leiche ab dem vollendeten fünften Lebensjahr 610 Euro festgesetzt (bisher 695 Euro), unter fünf Lebensjahren 200 Euro (wie bisher).

Für die Überlassung einer Reihengrabstätte und die Nutzung der Friedhofseinrichtungen und -anlagen werden für die Beisetzung eines Verstorbenen bis zur Vollendung des fünften Lebensjahres 600 Euro (bisher 597 Euro), ab dem vollendeten fünften Lebensjahr 1600 Euro (bisher 906 Euro) und für die Beisetzung in einem Sargrasengrab werden 1300 (bisher 822 Euro) erhoben, wenn die Gemeindevertretung der einhelligen Beschlussempfehlung zustimmt.

Erfreulich war die Aussage des Bürgermeisters, der zu Beginn der Sitzung bekannt gab, dass die Gemeinde im vergangenen Jahr keine Kredite aufgenommen habe, das gelte sowohl für den Etat 2018 als auch für die Gemeindewerke Reiskirchen.

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