Gesamter Vorstand einstimmig bestätigt

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Reiskirchen(pm). Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Reiskirchen ist der gesamte Vorstand einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt worden: Steffen Rysse als 1. Vorsitzender, Karl Heinz Scherer als 2. Vorsitzender, Heidi Müller als Kassiererin, Heiko Polzin als Schriftführer und Gerhard Albach als Pressewart.

Kassiererin Heidrun Müller trug einen detaillierten Kassenbericht vor, der einen soliden Kassenbestand darlegte. Felix Schneidau und Diana Caulton hatten die Kasse geprüft und bestätigten eine ordentliche Kassenführung, sodass der Vorstand entlastet werden konnte. Als Ergänzung zu dem verbleibenden Kassenprüfer Felix Schneidau wurden Ingo Rühl und Werner Döring gewählt.

Zudem gaben Rysse und Albach einen Überblick über die Aktivitäten. Dabei wurde die Abschaffung der Straßenbaubeiträge als positives Ereignis hervorgehoben, gleichzeitig jedoch auch kritisiert, dass das Land Hessen den Kommunen keinen finanziellen Ausgleich zahle, während dies in anderen Bundesländern bereits geschehe. Kritisiert wurde weiterhin, dass die Forderung der Freien Wähler von 2016 auf Zurverfügungstellung von W-LAN in allen öffentlichen Gebäuden noch nicht umgesetzt wurde.

Die mit Koordinaten versehenen "Notfallbänke", die eine schnellere Anforderung von Hilfe ermöglichen sollen, befinden sich in der Umsetzung.

Verabschiedet wurde der Antrag aus dem Jahr 2018, Mängelmelder zu installieren, damit die Bürger sowohl Mängel als auch Vorschläge und Anregungen direkt an die Gemeinde richten können.

Weitere Pläne

Auch neue Anträge wurden beschlossen. Diese zielen auf die Schaffung eines Bahnhaltepunktes in Lindenstruth, bessere Bus- und Zugverbindungen, die Ausstattung aller Bushaltestellen mit Unterstell- und Sitzmöglichkeiten, die Entwicklung eines Radwegekonzepts für Reiskirchen sowie die Erarbeitungen der Voraussetzungen für ein Jugendparlament. Die Schaffung einer neuen Stelle für einen Hilfspolizisten, der das Parken in den Ortsteilen kontrollieren soll, wurde von den anderen Parteien abgelehnt.

Für die nächste Sitzungsrunde beantragen die Freien Wähler die Prüfung, ob aktiven Feuerwehrangehörigen ein Beitrag zur Rente oder eine finanzielle Entschädigung für die Übungen und Einsätze gezahlt werden können.

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