Ortsbeiräte

Gemeindevertretung lehnt Begrenzung ab

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Reiskirchen (se). Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am Mittwochabend eine Vorlage der Fraktion der Freien Wähler abgelehnt, wonach die Zahl der Ortsbeiratsmitglieder auf sieben zu begrenzen sei. Die Freien Wähler hatten bei ihrem Antrag darauf hingewiesen, dass es keinen Sinn mache, die Zahl bei Über- oder Unterschreiten von 1000 Einwohnern ständig zu verändern. Zudem werde es immer schwieriger, Personen zu finden, die ein Mandat ausüben möchten.

Dieser Argumentation wollte sich die Mehrheit der Gemeindevertreter nicht anschließen. So wurde darauf hingewiesen, dass gerade der Ortsbeirat für junge Leute ein guter Einstieg in die Lokalpolitik sein könne.

Folgerichtig war zuvor ein Antrag angenommen worden, der Initiative "Jugendgerechte Städte und Gemeinden und jugendgerechter Landkreis - Jugendpolitik für die guten Orte von morgen" zu folgen und sich für die Teilnahme zu bewerben. "Eine gestaltete kommunale Jugendpolitik ist ein Schlüsselfaktor für die Zukunft einer Gemeinde", heißt es in einer Broschüre dieser Initiative.

Erwin Roth wieder im Parlament

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Michael Seipp-Wallwaey, informierte darüber, dass Angelika Gössl aus der Gemeindevertretung ausgeschieden ist. Ihren Platz in der SPD-Fraktion nimmt mit Erwin Roth aus Hattenrod ein alter Bekannter ein, der bereits von 1981 bis 1989 diesem Gremium angehört hat.

Für den ausscheidenden Vorsteher des Ortsgerichts Reiskirchen I (Reiskirchen, Bersrod, Burkhardsfelden, Winnerod), Klaus Döring, wurde Petra Süße in dieses Amt gewählt. Helmut Hainbach aus Bersrod ist bereits aus diesem Gremium ausgeschieden, seine Nachfolge tritt Carsten Nenndorf an.

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