Gemeinden lösen pfarramtliche Verbindung

  • schließen

Reiskirchen (msr). Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Veitsberg-Saasen hatte jetzt die Gemeinde in den Gemeindesaal eingeladen, um seine Arbeit der vergangenen beiden Jahren offen zu legen. Gemeinsam moderierten Pfarrerin Ursula Wendt und Kirchenvorsteherin Ivonne Dold die Sitzung, in der ein Rückblick über die Arbeit der vergangenen beiden Jahre sowie ein Ausblick auf die zukünftigen Ideen und Pläne gegeben wurde.

Der Kirchenvorstand soll laut Kirchengemeindeordnung einmal im Jahr über seine Arbeit berichten. Regelmäßige Sitzungen, Kirchenvorstandsklausuren und Ausschussarbeit mit den Schwerpunkten Organisation der Kirchenvorstandsarbeit, Ehrenamtsarbeit sowie Personalentwicklung, aber auch Umzug und Neueinrichtung des Gemeindebüros sowie die Renovierung der Wohnung im Saasener Gemeindehaus waren Themen.

Pfarrerin Wendt berichtete, dass die Kirchenvorstände Winnerod-Bersrod und Veitsberg-Saasen aus organisatorischen Gründen entschieden haben, die pfarramtliche Verbindung beider Gemeinden zum Ende des Jahres zu lösen. Ein Gottesdienst zur Beendigung der jahrzehntelangen guten Zusammenarbeit ist für Sonntag, 8. September, in Winnerod geplant. Der Kirchenvorstand hat verschiedene Kooperationsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Nachbargemeinden in Diskussion, zu denen die Versammlung um Rückmeldung gebeten wurde.

Pilgern nach Harbach

Auch zur Frage, ob Kinder und Jugendliche in der Kirchengemeinde am Abendmahl teilnehmen dürfen, wurde die Gemeindeversammlung befragt. Hier sprach sich die Mehrheit für die Möglichkeit aus, dass diese bereits vor der Konfirmation am Abendmahl teilnehmen dürfen. Der Kirchenvorstand wird nun darüber beraten, ab welchem Alter das möglich sein soll.

Pfarrerin Wendt berichtete von der Verwendung der Spenden aus Hausbesuchen und Hausgottesdiensten aus den vergangenen zwei Jahren. 2018 gingen diese Spenden nach Absprache mit den Spendern an die von der katholischen Pfarrgemeinde getragene Kleiderkammer Reiskirchen. Es konnte ein Betrag von 200 Euro übergeben werden. In diesem Jahr soll das "Betreute Wohnen für Suchtkranke", ein ambulantes Angebot des Diakonischen Werkes in Gießen unterstützt werden.

Eine Einladung sprach die Pfarrerin für einen Pilgergottesdienst am 4. August aus. Nach einer Idee des Posaunenchores pilgern die Teilnehmer nach einer Andacht in der Kirche auf dem Veitsberg zur Grillhütte nach Harbach, wo sich die Gruppe aus Saasen mit Interessierten aus Harbach, Hattenrod und Ettingshausen trifft. Der Pilgerweg wird fortgesetzt zum Baum "Elsaruh", einer 25 Meter hohen Stieleiche auf der Gemarkungsgrenze zwischen Harbach und Queckborn. Nach der Schlussandacht gibt es einen Imbiss, und der Posaunenchor wird spielen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare