Gemeinde prüft Ehrenamtstag

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Bekommt die Gemeinde Reiskirchen einen Ehrenamtstag? Die SPD-Fraktion hat hierzu einen Antrag gestellt, der nun im Sozialausschuss Reiskirchen diskutiert wurde.

Bekommt die Gemeinde Reiskirchen einen Ehrenamtstag? Die SPD-Fraktion hat hierzu einen Antrag gestellt, der nun im Sozialausschuss Reiskirchen diskutiert wurde.

Der Antrag enthält die Idee, eine Projektgruppe zu bilden. Jeweils ein Mitglied von jedem Ortsbeirat, Seniorenbeirat und auch Vereinsvertreter sollten zur Mitarbeit in dieser Projektgruppe eingeladen werden. Finanziert werden soll der Ehrenamtstag aus den Haushaltsmitteln der "Kulturelle Aktivitäten u. Veranstaltungen, Heimatpflege, Förderung der Musik". Fraktionsvorsitzende Anja Stark erklärte, dass man die Leistungen der Ehrenamtlichen in der Gemeinde würdigen wolle. Als Termin nannte sie den 5. Dezember, den "Internationalen Tag des Ehrenamtes".

Bürgermeister Dietmar Kromm wies gleich zu Beginn das Antrags darauf hin, dass er 2014 einen ähnlichen Antrag eingebracht habe, der aber sehr schnell von den parlamentarischen Gremien "abgebügelt" worden sei. Gerhard Albach (Freie Wähler) sah das Risiko, dass engagierte Personen vergessen werden könnten, die sich dann verletzt fühlen könnten. Sehr oft seien es Leute im Hintergrund, die nicht berücksichtigt würden. Dennoch fand der Prüfantrag einstimmige Zustimmung.

Bausubstanz zu schlecht

Folgt die Gemeindevertretung der Empfehlung des Ausschusses, ist Saasen erstmals mit Lothar Stark im Seniorenbeirat der Gemeinde Reiskirchen vertreten. Außerdem hat der Seniorenbeirat Raymund Geis als stellvertretendes Mitglied für Ettingshausen sowie Ingrid Wendorf als stellvertretendes Mitglied für Reiskirchen vorgeschlagen.

Kromm gab bekannt, dass der Etat 2019 von der Kommunalaufsicht genehmigt wurde. Auf die Situation "Hahnhof" eingehend, betonte der Bürgermeister, dass nach der Kostenschätzung sowie der bei der Ortsbegehung gesehenen Bausubstanz von massiven Sanierungsmaßnahmen auszugehen sei. Der Gemeindevorstand sieht dies bei der Scheune als unwirtschaftlich an. Die geschätzten Kosten beliefen sich auf etwa 400 000 Euro. Bislang dienen die Räume als Vereinslager.

In Arbeit sei eine web-Kita. Auf diesem Portal hätten Eltern die Möglichkeit, ihr Kind über das Internet für einen Platz im Kindergarten anzumelden. Die bisherige Anmeldemöglichkeit bleibe parallel erhalten.

Für eine mögliche Erweiterung der Kita Spatzennest in Reiskirchen wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Erweiterung der Kita Reiskirchen ist an die Gesamtsituation der Kindertagesstätten in der Gemeinde gekoppelt. Hier müsse eine eventuelle Erschließung von Neubaugebieten in den Ortsteilen mitberücksichtigt werden, sagte Kromm. Eine Prüfung der Kinderzahlen sowie eine Standortüberprüfung ist ebenfalls mit einzubeziehen. Die Kitaplätze im "Spatzennest" sind zu 99 Prozent belegt. Gedacht ist an zwei weitere Gruppenräume sowie Veränderungen innerhalb der Räumlichkeit. Eine Aufstockung des Gebäudes ist laut Bürgermeister aus statischen Gründen nicht möglich.

Karl Kräter (CDU) legt zum Monatsende sein Mandat nieder.

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