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Reges Treiben herrscht beim Dorfflohmarkt in Lindenstruth.

Gelungene Premiere

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Reiskirchen (gal) "Was ist denn hier los, warum hängen an vielen Hofeinfahrten bunte Luftballons - und das verteilt über den ganzen Ort?", fragte sich so manch einer, der am Sonntag in Lindenstruth unterwegs war. Grund dafür war der erste Dorfflohmarkt, der von dem Verein Dorfgemeinschaft Lindenstruth organisiert worden war. Schon im Frühjahr waren die Dorfbewohner durch eine Hauswurfsendung aufgefordert worden, an einem solchen Flohmarkt teilzunehmen und ihre Höfe, Garagen, Scheunen oder auch Gärten zu öffnen und ihre "Schätzchen" anzubieten.

Nachdem sich daraufhin eine stattliche Zahl Dorfbewohner gemeldet hatte, fand eine gut besuchte Vorbesprechung im Dorftreff statt und Details wurden besprochen. So sollten alle beteiligten Liegenschaften mit Luftballons gekennzeichnet werden. Als erster Ansprechpartner stellte sich Gaby Thiel zur Verfügung, bei der auch in den folgenden Wochen alle Fäden zusammenliefen. Sie war es auch, die einen Dorfplan mit allen teilnehmenden 32 Grundstücken fertigte, der den Besuchern am Dorftreff ausgehändigt wurde.

Schon am Samstag war reges Treiben in den Höfen und Garagen festzustellen, und es zeichnete sich eine Art lebendiges Dorffest ab. Im Dorftreff gab es Getränke, Würstchen und selbstgebackenen Kuchen.

Im Dorf selbst sah man an den verschiedenen Ständen immer mal wieder Gruppen zusammen stehen, die entweder ein Schnäppchen erworben hatten oder auch nur miteinander redeten und Erfahrungen und Hinweise austauschten.

Die Aussteller zeigten sich sehr erfreut über das beschauliche Treiben in den Straßen, wo ganze Gruppen, Ehepaare oder Oma und Opa mit Kindern und Enkeln oder auch Einzelpersonen unterwegs waren und sich neugierig umschauten. "Und der Keller und die Garage ist dabei auch noch aufgeräumt worden", so eine Frau in einem Hinterhof. "Dieses überzeugende Engagement für die Dorfkultur und Gemeinschaft von Lindenstruth ist nicht hoch genug zu bewerten und zeugt von einem guten Zusammenhalt des Ortes", sagten Ortsvorsteher Gerhard Albach und die Vorsitzende des Vereins, Katja Kremer, die auch den Helfern im Dorftreff und bei der Organisation dankten. Man zeigte sich gewiss, dass solch eine Veranstaltung sicher in Zukunft wieder organisiert wird.

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