Gegen Rettungsdosenverkauf

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Eine Dose im Kühlschrank, in der aber nicht Würstchen oder Mais, sondern wichtige medizinische Unterlagen lagern – das ist die Rettungsdose. Die CDU würde diese gerne auch in Reiskirchen im Einsatz wissen und stellte dazu nun einen Antrag im Sozialausschuss.

Eine Dose im Kühlschrank, in der aber nicht Würstchen oder Mais, sondern wichtige medizinische Unterlagen lagern – das ist die Rettungsdose. Die CDU würde diese gerne auch in Reiskirchen im Einsatz wissen und stellte dazu nun einen Antrag im Sozialausschuss.

Demnach solle der Gemeindevorstand beauftragt werden, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass im Bürgerbüro der Gemeinde die Dose verkauft werden könnte. Kooperationen mit Rettungsorganisationen seien zu prüfen. Petra Süße (CDU) schlug vor, dass die Gemeinde bei Geburtstagsjubiläen die Dose als Geschenk übergeben könnte. Jochen Gärtner, Vorsitzender des Seniorenbeirats, sprach sich gegen eine kostenlose Abgabe aus (die Dose ist für deutlich unter 2 Euro im Internet erhältlich, Anm. Red.). Es liege dann in der Verantwortlichkeit eines jeden einzelnen, ob er so etwas wünsche. Letztlich wurde der Antrag abgeändert: Die Gemeinde solle für einen höheren Bekanntheitsgrad der Rettungsdose werben.

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