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Erste Station der Tagesfahrt des Obst- und Gartenbauvereins Reiskirchen ist das Schloss in Bad Berleburg.

Fürstliche Kunstsammlung

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Reiskirchen (la). Der Obst- und Gartenbauverein Reiskirchen unternahm eine sehr schöne Tagesfahrt ins Wittgensteiner Land zum Schloss Berleburg der fürstlichen Familie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg sowie nach Willingen. Das Schloss Berleburg in Bad Berleburg wird seit über 750 Jahren von derselben Familiendynastie bewohnt. Während der Schlossführung wurden viele Festsäle, einige Gästezimmer, die große Halle, Teile der fürstlichen Kunstsammlung und auch die Kapelle besichtigt. Mit rund 13 000 Hektar Fläche verfügt die Familie Sayn-Wittgenstein-Berleburg über den größten privaten Forstbetrieb in Nordrhein-Westfalen. Das Schloss wird bewohnt von Prinzessin Bernadette, einer Schwester von Königin Margarethe von Dänemark. Weitere Verflechtungen gibt es zum Hochadel in den Niederlanden, Russland und Österreich.

Nächstes Ziel war Willingen im Upland. Nach dem Mittagessen ging es zur Mühlenkopfschanze. Sie ist weltweit die größte Großschanze, nicht zu verwechseln mit einer Skiflugschanze. Der Schanzenrekord liegt übrigens bei 152,5 Metern. Mit der Standseilbahn (Schrägaufzug) gelangten die Ausflügler zum Anlaufturm der Schanze. Alternativ hätten sie sich auch für die rund 700 Stufen entscheiden können - was jedoch keiner machte. Der Blick ins Upland war beeindruckend. Nach der Rückfahrt mit der Standseilbahn genoss man im Café neben der Schanze im Auslaufbereich bei Sonnenschein das herrliche Panorama.

Der erste Vorsitzende Dr. Werner Hühn dankte dem Organisator Karl-Heinz Scherer für die Planung und Durchführung der Tagesfahrt.

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