Fünf Sterne de luxe

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Die Kirschbergschule ist gut ausgestattet. Neueste Errungenschaft ist ein "Fünfsternehotel de luxe", erstellt von der Natur-AG im Ganztag in den Ferien. Nun konnte das Insektenhotel im Beisein der Kinder an die künftigen Bewohner übergeben werden. Die Erzieherinnen Marika Semmler-Philippi und Barbara Butkus stellten bei dieser Gelegenheit die Bedeutung dieses "Bauwerkes" besonders heraus. Zunächst verwiesen sie darauf, dass in den vergangenen Jahren die Zahl der Insekten stark zurückgegangen ist. Wegen der erheblichen Bedeutung dieser Tiere für viele Ökosysteme sei deren Schutz unbedingt notwendig.

Die Kirschbergschule ist gut ausgestattet. Neueste Errungenschaft ist ein "Fünfsternehotel de luxe", erstellt von der Natur-AG im Ganztag in den Ferien. Nun konnte das Insektenhotel im Beisein der Kinder an die künftigen Bewohner übergeben werden. Die Erzieherinnen Marika Semmler-Philippi und Barbara Butkus stellten bei dieser Gelegenheit die Bedeutung dieses "Bauwerkes" besonders heraus. Zunächst verwiesen sie darauf, dass in den vergangenen Jahren die Zahl der Insekten stark zurückgegangen ist. Wegen der erheblichen Bedeutung dieser Tiere für viele Ökosysteme sei deren Schutz unbedingt notwendig.

Viele Erkenntnisse haben die Kinder bei dieser Aktion gewonnen. Einmal galt es, die richtigen und geeigneten Materialien zu finden. So bietet das vielfältige Angebot an verschiedenen Materialien und Höhlen sowie ausgestopften Zwischenräumen eine Vielzahl von Nistmöglichkeiten für die Insekten. Nun gibt das gelungene Projekt Unterschlupf und Nistmöglichkeiten für Ohrenkneifer und Ohrwürmer, Schmetterlinge, Wildbienen, Wespen, Florfliegen und Marienkäfer. Die Kinder waren begeistert, als die Erzieherinnen die Abdeckung lüfteten und nun auch jene Schüler, die beim Bau des Projekts nicht dabei waren, das Insektenhotel bewundern konnten. Viele wussten Bescheid über den Nutzen der verschiedenen Insekten, beklagten aber auch in diesem Zusammenhang, dass viele dieser Kleinstlebewesen durch den Einsatz von Pestiziden vernichtet werden. Hinzukommt die Tatsache, dass der Lebensraum der Tiere erheblich verändert wurde – was somit ebenfalls zum Insektensterben beiträgt.

Angespornt von dem, was die Jungen und Mädchen hier sahen, wurde bei vielen die Absicht geweckt, dass man so etwas auch im eigenen Garten, vielleicht im Kleinformat, erstellen kann, um damit auch schon im Kindesalter einen Betrag zum Erhalt einer Vielfalt in der Natur leisten zu können. Rektorin Anne Peters und Konrektor Ralf Burkart dankten für diese gelungene Aktion.

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