Es muss nicht immer eine Teerdecke sein

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Reiskirchen (pm). Welche innerörtlichen Wege in der Großgemeinde sowie zwischen den einzelnen Ortsteilen können fahrradtauglich instandgesetzt werden? Einen entsprechenden Prüfungsantrag haben die Freien Wähler (FW) Reiskirchen für die nächste Gemeindevertretersitzung (15. September, 19 Uhr, Bürgerhaus) vorbereitet. Die Ortsbeiräte sollen um Vorschläge gebeten werden.

Nach Meinung der FW sollen Wege zwischen den Ortsteilen so ertüchtigt werden, dass man sie gefahrlos befahren kann. »Es sollen nicht alle Wege eine Teerdecke bekommen. Jedoch dürfen keine Schlaglöcher mehr vorkommen«, meint Edwin Damm, der Ortsvorsteher von Reiskirchen.

Zu dem Antrag gehöre auch die Prüfung, ob an den Radwegen Richtungsschilder und an den Ortseingängen Ortsschilder Radfahrer auf ihren jeweiligen Standort hinweisen. »Gegebenenfalls können das auch einzelne größere Übersichten über den Radwegverlauf sein«, so Mathias Böninghausen.

Ottmar Licher bemängelt, vorhandene Fahrradständer seien oftmals »Felgenkneifer«. Nützlich seien Anlagen, an die auch E-Bikes angeschlossen werden können und die so konzipiert sind, dass sie einer versicherungstechnischen Prüfung standhalten. »Viele hochwertige Räder müssen aus versicherungstechnischen Gründen am Fahrradrahmen gesichert werden. Das ist mit den herkömmlichen Fahrradständern, die nur die Felge umfassen, nicht möglich. Die vorhandenen sorgen bei den schwereren E-Bikes eher für Schäden an den Rädern, als dass sie Sicherheit schaffen«, so Licher. Zuschussmöglichkeiten seien zu prüfen und vorab die Ortsbeiräte bezüglich ihres Ortsteiles zu hören, bemerkte der FW-Fraktionsvorsitzende Gerhard Albach.

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