pax_1133loescheimer_20072_4c_1
+
Die Feuerwehr Lindenstruth wirbt mit Löschkübeln um neue Fördervereinsmitglieder und Aktive.

Erfolgreiche Mitgliederwerbung

  • VonGerhard Albach
    schließen

Reiskirchen (gal). Die Freiwillige Feuerwehr Lindenstruth wollte den Mitgliederschwund stoppen und versuchen, Aktive für die Einsatzabteilung neu zu gewinnen. Deshalb wurden vom Verein 300 rote Eimer gekauft und mit den Aufklebern »Löscheimer« sowie »Verhalten im Brandfall« versehen - wobei der Text eher ironisch sein sollte.

Am vergangenen Samstag wurden nun die Löscheimer im Dorf verteilt. Diese Aufgabe übernahmen durchgeimpfte Einsatzkräfte. Bei jedem Haushalt in Lindenstruth wurde geklingelt und die Aufgaben und die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehrarbeit geschildert. Die Bewohner wurden darum gebeten, diese Arbeit zu unterstützen und als Fördermitglied dem Verein beizutreten oder gar aktiv zu werden. Zusätzlich gab es eine bunt bedruckte Information und eine Mitgliedschaftserklärung.

»In Lindenstruth gibt es keine Berufsfeuerwehr. Wenn Sie Hilfe brauchen, kommen wir Ihnen freiwillig zur Hilfe. Frauen und Männer wie Du und Ich«, heißt es in dem Begleitschreiben. Wenn man nicht wolle, dass man irgendwann mangels Freiwilliger Feuerwehr den Löscheimer tatsächlich selbst und allein in gebrauch nehmen muss, solle man über eine Mitgliedschaft nachdenken. »Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann kommen Sie einfach in der nächsten Übung vorbei und bringen gerne noch Ihre Nachbarn mit.«

Die Resonanz war außerordentlich positiv und so konnten einige fördernde Mitglieder gewonnen werden. Zudem denken einige Frauen und Männer darüber nach, in die Einsatzabteilung zu kommen. »Dies macht Hoffnung für die Zukunft und zeigt, dass es durchaus Menschen gibt, die helfen wollen - man muss sie nur finden und ansprechen«, hält der Verein in einer Mitteilung fest.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare