Eheleute Doebler feiern diamantene Hochzeit

  • schließen

Diamantene Hochzeit feierten am Donnerstag die Eheleute Klaus und Ottilie Doebler in Reiskirchen. Der Jubilar wurde in Königsberg/Ostpreußen geboren. Im Mai 1948 kam er mit der Mutter und einem Bruder nach Hattenrod, wo der Vater während des Krieges am Flugplatz stationiert war. Bis 1952 besuchte er die Volksschule in Hattenrod; er begann im April 1952 eine Ausbildung zum Weißbinder bei der Firma Abermann in Gießen, wo er nach dem Abschluss der Lehre noch weitere Jahre arbeitete. 1960 wechselte er zum Deutschen Roten Kreuz als Sanitäter. In den Sechzigerjahren jagte er beim MTV Gießen dem "runden Leder" nach.

Diamantene Hochzeit feierten am Donnerstag die Eheleute Klaus und Ottilie Doebler in Reiskirchen. Der Jubilar wurde in Königsberg/Ostpreußen geboren. Im Mai 1948 kam er mit der Mutter und einem Bruder nach Hattenrod, wo der Vater während des Krieges am Flugplatz stationiert war. Bis 1952 besuchte er die Volksschule in Hattenrod; er begann im April 1952 eine Ausbildung zum Weißbinder bei der Firma Abermann in Gießen, wo er nach dem Abschluss der Lehre noch weitere Jahre arbeitete. 1960 wechselte er zum Deutschen Roten Kreuz als Sanitäter. In den Sechzigerjahren jagte er beim MTV Gießen dem "runden Leder" nach.

Nachdem die Eheleute zuvor in Hattenrod gewohnt haben, bezogen sie 1970 das eigene Haus in Reiskirchen. Bis zum krankheitsbedingten Vorruhestand 1985 war Klaus Doebler als Rettungssanitäter auf dem Notarztwagen unterwegs. Eine große Freude für ihn war es, als 1990 der durch die Kriegswirren verloren gegangene Bruder Siegfried zu Besuch kam; dieser war durch den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes in Litauen gefunden worden. Gegenseitige Besuche schlossen sich an.

Beide Eheleute sind 83 Jahre alt. Sie unternahmen in der Vergangenheit viele Reisen nach Büsum an die Nordsee, wo sie sich sehr wohlfühlen. Die Jubilarin wurde als Ottilie Keil in Hattenrod geboren, wo sie auch die Schule besuchte. Sie arbeitete in der elterlichen Landwirtschaft mit und war ab 1965 bei der AAFES in Gießen bis zum Ruhestand 1995 beschäftigt. Sie besucht die regelmäßigen Treffen der Frauenhilfe. Ihr Hobby ist die Gartenarbeit.

Erste Gratulanten waren Tochter Helma und Schwiegersohn Armin Licher. Für den Ortsbeirat Reiskirchen gratulierte die stellvertretende Ortsvorsteherin Helga Ramanzadeh. Die Glückwünsche der Gemeinde Reiskirchen, Landrätin Anita Schneider und des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier überbrachte Bürgermeister Dietmar Kromm.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare