Bundespräsident ist Pate von Rebecca Bär

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Reiskirchen(pm). Im vergangenen Sommer erblickte die kleine Rebecca als siebtes Kind der Familie Bär aus Ettingshausen das Licht der Welt. Für die Eltern Irina und Andreas Bär sowie die sechs älteren Geschwister war die Freude groß.

In einer Feierstunde übergab Bürgermeister Dietmar Kromm der Familie jetzt die Urkunde über die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und lud sie zu diesem Anlass ins Rathaus ein.

Mit Geldgeschenk

Grundlage für diese besondere Auszeichnung bildet ein Bundeserlass aus dem Jahre 1949. Danach sollen Eltern die Möglichkeit haben, für ihr siebtes Kind die Ehrenpatenschaft durch den Bundespräsidenten zu beantragen. In dem Erlass heißt es weiter, dass diese Urkunde von einem Repräsentanten der Stadt oder Gemeinde ausgehändigt werden soll. Diese Aufgabe übernahm der Bürgermeister besonders gerne, wie er während der feierlichen Übergabe zum Ausdruck brachte. Kromm überreichte im Beisein von Rebecca, ihren Eltern und der Ortsvorsteherin von Ettingshausen, Petra Süße, auch das damit verbundene Patengeschenk des Bundespräsidenten in Höhe von 500 Euro.

Für kinderreiche Familien sei es noch einmal mehr eine große Herausforderung, den Alltag zu meistern und verdiene deshalb eine besondere Wertschätzung durch die Gesellschaft, in der sie leben, sagte Kromm.

Auch wenn diese Ehrenpatenschaft in erster Linie symbolischen Charakter habe und mit der Taufpatenschaft nicht zu vergleichen sei, sei dies ein Zeichen der Wertschätzung für das, was Eltern leisten. "Eltern, aber auch wir als Gesellschaft, tragen große Verantwortung, bis unsere Kinder auf eigenen Füßen stehen und ihrerseits einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten können", sagte der Bürgermeister.

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