Bauherr "scharrt mit den Hufen"

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Das Reiskirchener Gewerbegebiet soll erweitert werden. Interessenten für Grundstücke sind das Grünberger Car&Trucker Center Wenzel sowie F. Gözenoglu, der ein Hotel mit 30 bis 40 Zimmern errichten möchte. Lars Wenzel und Gözenoglu waren in der Bauausschusssitzung anwesend, in der über die notwendige Bebauungsplanänderung "Im Kesselstück" diskutiert wurde.

Das Reiskirchener Gewerbegebiet soll erweitert werden. Interessenten für Grundstücke sind das Grünberger Car&Trucker Center Wenzel sowie F. Gözenoglu, der ein Hotel mit 30 bis 40 Zimmern errichten möchte. Lars Wenzel und Gözenoglu waren in der Bauausschusssitzung anwesend, in der über die notwendige Bebauungsplanänderung "Im Kesselstück" diskutiert wurde.

Wenzel "scharre schon mit den Hufen", betonte Ausschussvorsitzender Reinhard Strack-Schmalor. Die Firma ist gegenwärtig noch in Grünberg ansässig. Wenzel will eine Lkw- und Pkw-Werkstatt mit Ausstellungshalle und Freifläche errichten. Am bisherigen Standort habe man keine Entwicklungsmöglichkeiten. Zudem sei in Reiskirchen ein direkter Autobahnanschluss vorhanden. Er will zudem von 20 auf 35 Mitarbeiter wachsen. Wenzel sprach die Hoffnung aus, dass der Bebauungsplan "Kesselstück" bald in die Tat umgesetzt wird. Die in dem Zusammenhang erforderlichen Maßnahmen zur Erschließung wird das Unternehmen bezahlen.

Hessen Mobil gab als Hinweis zur Bebauungsplanänderung, dass eine Verkehrsprognose für den Knotenpunkt Grünberger Straße/B 49(Carl-Benz-Straße/Bänningerstraße notwendig sei, um die Leistungsfähigkeit der Kreuzung zu suchern. Diese Prognose soll in den Bebauungsplanentwurf integriert werden.

Der Bebauungsplan könnte noch erweitert werden, da eventuell ein Regenrückhaltebecken für die Entwässerung notwendig wird. Die artenschutzrechtlichen Untersuchungen liegen noch nicht vor. Entlang der freien Strecke der B 49 gilt in einem 20 Meter breiten Streifen ab dem befestigten Fahrbahnrand eine Bauverbotszone. Nach weiteren Fragen empfahl der Ausschuss einhellig der Gemeindevertretung, die erforderlichen Anregungen und Hinweisen zu beschließen.

Abschließend befasste sich der Ausschuss mit der Neufassung der Stellplatzsatzung. Die SPD wünschte, dass für Hotels jeweils für zwei Betten ein Parkplatz einzurichten sei und nicht wie vorgesehen für drei Betten. Außerdem können Stellplätze für Personenkraftwagen für Behinderte nicht abgelöst werden. Weitere Veränderungen wurden vorgenommen, auch bezüglich von Stellplätzen für Fahrräder. Der Ausschuss bittet, dass der Tagesordnungspunkt in der Sitzung der Gemeindevertretung am 27. März abgesetzt wird. Nach Einarbeitung der Änderungen sollen sich die Gremien in der darauffolgenden Sitzung abschließend mit dem Thema befassen.

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