Ausschuss befürwortet Notfallbänke

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Reiskirchen(la). Die Einrichtung von Notfallbänken im Gemeindegebiet stand im Mittelpunkt der Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses. Gerhard Albach verwies auf einen Prüfantrag der FW-Fraktion, wonach der Gemeindevorstand prüfen sollte, ob im Gemeindegebiet "Notfallbänke" gekennzeichnet werden können und ob der Landkreis dieses Projekt unterstützt. In der Zwischenzeit hat der Landkreis seine Unterstützung zugesagt. Laut Bürgermeister Dietmar Kromm werden in den Haushaltsplänen 2020 und 2021 jeweils 3000 Euro bereitgestellt.

Die Seniorenwerkstatt hat sich bereit erklärt, entsprechende Hinweise an den Bänken anzubringen. Somit entstehen zunächst lediglich Kosten für die Beschaffung der Hinweistafeln oder -plaketten. Wie Albach weiter ausführte, müssen es keine Bänke sein, sondern etwas Markantes, vielleicht auch eine zentrale Stelle, die gut frequentiert wird. Hier gelte es Ausschau zu halten, wobei auch Hinweise aus der Bevölkerung gerne angenommen werden.

Dr. Rolf Tobisch (Grüne) meinte, am besten erkenne man gut frequentierte oder wenig besuchte Stellen daran, wie häufig diese gemäht werden müssen. Alle Sprecher waren der Meinung, dass man mit der Einrichtung von Notfallstellen etwas schaffe, was durchaus Leben retten könne. Petra Süße und Jörg Langsdorf (beide CDU) sprachen sich für eine Vernetzung mit dem Notruf aus, um im Fall der Fälle umgehend professionelle Hilfe holen zu können.

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