Anwohner unzufrieden

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Im Sitzungssaal der ehemaligen Gemeindeverwaltungsstelle trafen sich die Mitglieder des Ortsbeirates Saasen. Zum Tagesordnungspunkt Bauleitplanung Gießener Straße wollte Ortsvorsteher Manfred Schmitt informieren, weil infolge der langen Zeitspanne die Gerüchteküche im Dorf Hochkonjunktur habe. Leider habe er nichts zu berichten, da es keine neuen Informationen vonseiten der Gemeinde über das Bauvorhaben gebe, sagte er. Auch vonseiten des weiterhin den Ortsbeiratsmitgliedern unbekannten Investors gebe es keine Neuigkeiten.

Im Sitzungssaal der ehemaligen Gemeindeverwaltungsstelle trafen sich die Mitglieder des Ortsbeirates Saasen. Zum Tagesordnungspunkt Bauleitplanung Gießener Straße wollte Ortsvorsteher Manfred Schmitt informieren, weil infolge der langen Zeitspanne die Gerüchteküche im Dorf Hochkonjunktur habe. Leider habe er nichts zu berichten, da es keine neuen Informationen vonseiten der Gemeinde über das Bauvorhaben gebe, sagte er. Auch vonseiten des weiterhin den Ortsbeiratsmitgliedern unbekannten Investors gebe es keine Neuigkeiten.

Enttäuscht zeigten sich die Anlieger des Bauvorhabens, hatten sie ebenfalls auf Aufklärung zu diesem Thema gehofft. Ein Anwohner berichtete, dass er bei Bürgermeister Kromm gewesen sei und um Auskunft gebeten habe – zumal, wie er darstellte, "wilde Gerüchte" um das Bauvorhaben im Umlauf seien.

Aber auch der Bürgermeister habe keine neuen Informationen gehabt. Der Bürgermeister sei allerdings der Meinung, dass das gesamte sich anbietende Gebiet – insbesondere die hinteren Gärten der Anlieger – miterschlossen werden soll.

Zum Verkauf der Gärten bereit

Der Sprecher der Anwohner führte aus, dass die Anlieger der Keilstraße und aus der Gießener Straße grundsätzlich bereit seien, ihre Gärten an die Gemeinde zu verkaufen, wenn auf dem Baugebiet Einfamilienhäuser entstehen. Weiterhin wünsche man sich eine sozialverträgliche Umlegung des Baupreises sowie die Vergabe an Interessenten nach sozialen Kriterien. Befremdlich äußerte er sich über die fehlende Einbindung der Anlieger in das Bauvorhaben. Dies zeuge von wenig Transparenzwillen der Gemeinde.

Der Sachstandsbericht der Gemeinde über durchzuführende Arbeiten und Maßnahmen in Saasen, Bollnbach und Wirberg wurde abgesetzt, da sich die Verantwortlichen noch nicht mit dieser Vorlage befasst hatten. Der Ortsbeirat war ungehalten, weil die Dringlichkeit einer Anfrage aus dem Jahr 2017 an die Verkehrsgemeinschaft Oberhessen offensichtlich nicht erkannt und behandelt wurde. Hierbei ging es um den neuen Schienenfahrplan ab Dezember 2018, mit dem Ziel von mehr Zughalten in Saasen sowie einem umsteigefreien Reisen von und nach Fulda.

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