Bürgermeisterwahl

Anja Stark will Reiskirchens Bürgermeisterin werden

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  • Patrick Dehnhardt
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2018 wird in Reiskirchen der Bürgermeister gewählt. Die SPD hat nun ihre Kandidatin aufgestellt: Die 40-jährige Verwaltungsfachwirtin sprach mit der GAZ über ihre Nominierung.

Der Kampf um das Reiskirchener Rathaus hat begonnen: Am Mittwochabend nominierte die SPD auf ihrer Mitgliederversammlung mit deutlicher Mehrheit die Hattenröderin Anja Stark als Kandidatin für den Bürgermeisterwahlkampf. Vorsitzender Manfred Schmitt gratulierte Stark zum deutlichen Votum.

Die Entscheidung fiel nach einer regen Diskussion in der Mitgliederversammlung, in der sie als Kandidatin überzeugte. "Wir sind uns unserer langen Tradition in der Reiskirchener Kommunalpolitik sehr wohl bewusst", sagte Schmitt. "Wir Sozialdemokraten wollen mit unserer Kandidatin erfolgreich und nachhaltig die Zukunft der Gemeinde Reiskirchen gestalten. Mit der Nominierung von Anja Stark stellen wir den Bürgern eine echte Alternative zum Amtsinhaber."

Mutter von zwei Kindern

Für die SPD Reiskirchen arbeitet Anja Stark seit 2011 in der Gemeindevertretung in den Bereichen Jugend, Senioren, Kultur und Soziales und seit 2016 als Stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Als Mitglied des Kreistags ist sie im Ausschuss für Schule, Bauen und Sport aktiv.

Stark hat den Beruf der Verwaltungsfachwirtin von der Pike auf gelernt. Zudem ist sie in vielen Vereinen engagiert. Die Mutter von zwei Kindern stehe mit beiden Beinen fest im Leben, sagte Schmitt. Die 40-Jährige kenne damit die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In Reiskirchen wolle sie sich für eine Politik einsetzen, welche die Lebenswirklichkeit im politischen Handelsfeld widerspiegele. "Ihr Anspruch ist es, gemeinsam mit den Sozialdemokraten und Bürgern in Reiskirchen an einer Zukunftsvision für Reiskirchen in einem offenen und transparenten Prozess zu arbeiten", erklärte Schmitt.

Warum will sie in Reiskirchen kandidieren? Diese Frage beantwortet Stark im Kurz-Interview mit der Gießener Allgemeinen Zeitung.

Frau Stark, wie kam es zu dem Entschluss, in Reiskirchen kandidieren zu wollen?

Anja Stark: Ich bin seit über 20 Jahren in der Kommunalverwaltung tätig. Irgendwann hab ich mir dann Gedanken gemacht, dass ich nicht nur in der Verwaltung arbeiten, sondern auch etwas für den Ort erreichen will. Also bin ich den Schritt in die Politik gegangen. Mit der letzten Kommunalwahl hat sich dann die Möglichkeit für mich ergeben, etwas zu bewegen.

Warum wollen Sie in Reiskirchen Bürgermeisterin werden?

Stark: Es ist meine Heimat. Ich bin in Hattenrod und der Gemeinde Reiskirchen groß geworden. Da ist mir das eine Herzensangelegenheit, darum will ich es auch tun. Das Wahlprogramm werden wir nun gemeinsam in der SPD ausarbeiten.

Derzeit sind Sie in Lich in der Verwaltung tätig. Haben Sie sich bei Bürgermeister Bernd Klein schon ein paar Tipps für einen erfolgreichen Wahlkampf geholt?

Stark: Bernd Klein ist mein Chef und über meine Pläne selbstverständlich informiert. Derzeit stecke ich mit der SPD Reiskirchen erst den Rahmen ab.

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