Schwerer Brand

74-jähriger Mann bei Feuer lebensbedrohlich verletzt

Bei einem Brand in Ettingshausen wurde ein 74-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Er wurde aufgrund erheblicher Verbrennungen mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Offenbach geflogen.

Gegen 13 Uhr brach ein Feuer im Hobbykeller eines Wohnhauses am Schliffgarten in Ettingshausen aus. Zwei Einsatztrupps mit Atemschutzgeräten fanden im Kellergeschoss den 74-jährigen Hausbesitzer brennend in seinem Rollstuhl sitzen. Der Mann wurde im Rollstuhl aus dem Haus getragen und die Flammen erstickt.

Im Kellergeschoss wurde währenddessen mit einem weiteren Einsatztrupp mit einem C-Rohr gelöscht. Die 68-jährige Ehefrau wurde durch Rauchgaseinatmung leicht verletzt, ebenso die 44-jährige Tochter des Ehepaares, die nebenan wohnt und mit Nachbarn Erste Hilfe leistete.

Nachbarn berichteteten, dass der Hausbesitzer Modellflugzeuge baut und auf dem Fußballplatz habe fliegen lassen. Die Polizei spricht von einer Verpuffung im Hobbykeller als mögliche Ursache.

Die Beamten lobten die Feuerwehreinsätzkräfte, die sehr schnell vor Ort gewesen seien. Dadurch sei Schlimmeres verhindert worden. Als Einsatzleiter fungierte Jörg Langsdorf aus Hattenrod. 40 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Ettingshausen, Reiskirchen und Hattenrod waren mit neun Fahrzeugen einschließlich einer Drehleiter aus Grünberg sowie einer Führungsstaffel am Brandgeschehen. Nach dem Löschen des Feuers wurde das stark verrauchte Einfamilienwohnhaus umfangreich belüftet. Der Sachschaden wird auf rund 80 000 Euro geschätzt.

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