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Die Reisegruppe bei einer ihrer Erkundungstouren.

Reisegruppe um Pfarrer Bernd Apel in Malta

  • VonDagmar Hinterlang
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Gießen (hin). Eines vorweg: Malteser, den beliebten Kümmelschnaps, gibt es auf Malta nicht. Insofern mussten die Besucher ihre Vorstellungen revidieren. Eigentlich hätte die Gruppe um Pfarrer Bernd Apel, der die Profilstelle Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bekleidet, in Äthiopien sein wollen. Die politische Lage dort und die Corona-Pandemie erforderten eine Änderung der Pläne.

Dadurch kam Malta in den Blick. Sechs Tage lang stand die Erkundung des kleinen, zur EU gehörenden Inselstaates auf dem Programm, der im Mittelmeer etwa 80 südlich von Sizilien entfernt liegt. Bereits beim Anflug auf La Valletta, Maltas Hauptstadt, fiel die karge Landschaft auf, gesprenkelt mit würfelförmigen, ockerfarbenen Häusern. »Wir haben keine Flüsse und keine Wälder, nur Sonne, Wind, Stein und Meer«, erklärte dann auch die heimische Reiseführerin. Einblicke in rund 7000 Jahre Menschheitsgeschichte - von den Phöniziern, Puniern, Römern und Arabern - erhielt die Gruppe bei ihren Besichtigungen. Da gab es viel zu entdecken. In Malta gibt es mehr als 200 Kirchen, trutzige Festungen und die Ruinen einer ganzen Reihe von neolithischen Tempelanlagen. Beeindruckt war man auch vom historischen Flair der Städte mit ihren engen Gassen und Balkonen.

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