Zwei Kommunen – ein Hilfspolizist

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Die Stadt Allendorf/Lumda beschäftigt einen Mitarbeiter im Ordnungsamt, der auch die Funktion eines Hilfspolizisten ausfüllt. Der Gemeinde Rabenau fehlt diese Position. Bürgermeister Florian Langecker hat jetzt aber einen so genannten Ermittlungsaußendienst eingerichtet. Er selbst und Mitarbeiter des Ordnungsamts fahren wöchentlich in die Ortsteile und Gemarkungen. Dabei wurden etwa schon Schrottfahrzeuge, die abgemeldet vor sich hin gammelten, erfolgreich entsorgt.

Die Stadt Allendorf/Lumda beschäftigt einen Mitarbeiter im Ordnungsamt, der auch die Funktion eines Hilfspolizisten ausfüllt. Der Gemeinde Rabenau fehlt diese Position. Bürgermeister Florian Langecker hat jetzt aber einen so genannten Ermittlungsaußendienst eingerichtet. Er selbst und Mitarbeiter des Ordnungsamts fahren wöchentlich in die Ortsteile und Gemarkungen. Dabei wurden etwa schon Schrottfahrzeuge, die abgemeldet vor sich hin gammelten, erfolgreich entsorgt.

Der gelernte Polizist Langecker möchte das bisher ergebnislose Dauerthema eines gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks zwischen Rabenau und Allendorf neu anstoßen. Sein Vorschlag im Finanzausschuss wischte die Unklarheiten aus der Vergangenheit weg, dass Rabenau etwa die Hälfte der Personalkosten für den Hilfspolizisten Allendorf überweist. Keinesfalls solle ein in Rabenau tätiger Ordnungshüter die Bürger mittels Knöllchen gängeln.

Langecker denkt an eine Abordnung von drei bis vier Stunden wöchentlich für konkrete Aufträge. Der Einsatz des Allendorfer Hilfspolizisten solle durch Rabenauer Amtshilfe für die Allendorfer Verwaltung ausgeglichen werden. Mit Allendorfs Hauptamtsleiterin Christina Fricke habe er darüber gesprochen, sagte Langecker dieser Tage im Haupt- und Finanzausschuss. Er habe erfahren, im Bereich Feuerwehrwesen gebe es wohl Unterstützungsbedarf.

Ausschuss-Vorsitzender Ottmar Lich (FW) erklärte, der Allendorfer Hilfspolizist habe verschiedene Lehrgänge für seine Tätigkeit absolviert. Das sei sachdienlich. Einstimmig empfahl der Finanzausschuss, das Gemeindeparlament möge sich für einen gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirk entscheiden (die Gemeindevertretung tagt am 6. Juli).

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