Jugendgerechte Gemeinde

Warten auf Verjüngung des Plenums

  • Thomas Brückner
    vonThomas Brückner
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Rabenau(tb). Einen Abend der einmütigen Beschlüsse konnte Ottmar Lich, Vorsitzender des Haupt-, Finanz- und Satzungsausschusses der Rabenauer Gemeindevertretung am Montag zu Protokoll geben.

Ein klares Ja gab es etwa zur öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zum Onlinezugangsgesetz aus 2017. Dessen Anliegen: Bürger wie Unternehmen sollen Verwaltungsleistungen auch in digitaler Form nutzen können. An der geplanten interkommunalen Umsetzung auf Kreisebene wird sich nun auch Rabenau beteiligen.

Ziel des IKZ-Projektes ist es hier, fachliches Know-how sowie personelle Ressourcen zu bündeln, Synergien zu nutzen und somit zu sparen, indem Administration und Betreuung "in einer Hand" vorgenommen wird. Die zentrale Stelle wird beim Kreis angesiedelt, acht Kommunen sind im Boot, für Rabenau bewegt sich der Kostenanteil zwischen 8500 bis 9300 Euro per annum (2021 bis 2025).

Was das Konzept für mehr Teilhabe der Jugend ("Jugendgerechter Landkreis") angeht, vertagte der HFSA die Entscheidung; hier die Bestellung eines Jugendbeauftragten, da Karlheinz Till das Amt nicht weiterführen möchte. Wie Bürgermeister Florian Langecker gegenüber der GAZ Zeitung sagte, wolle man die Wahl im März abwarten - deute doch einiges daraufhin, dass damit eine Verjüngung der Gemeindevertretung einhergehen werde.

Schließlich empfahl der Ausschuss, Volker Hausmann und Ernst Dieter Wiessner dem Amtsgericht als Schöffen für den Bezirk Londorf/Kesselbach vorzuschlagen. Für beide wäre es eine weitere Amtsperiode.

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