Unter Applaus der Kameraden

Wahl der Brandinspektoren: Stellvertreter lehnt Amt ab

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Hoch her ging es bei der Wahl der Brandinspektoren der Gemeinde Rabenau. Jan Linker aus Rüddingshausen nahm die Wahl zum ersten stellvertretenden Gemeindebrandinspektor nicht annahm. Die Kameraden applaudierten – und der Posten bleibt vorerst vakant.

Hoch her ging es bei der Wahl der Brandinspektoren der Gemeinde Rabenau. Jan Linker aus Rüddingshausen nahm die Wahl zum ersten stellvertretenden Gemeindebrandinspektor nicht annahm. Die Kameraden applaudierten – und der Posten bleibt vorerst vakant.

Gemeindebrandinspektor Markus Göbel aus Londorf hatte sich zunächst auf der Hauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Odenhausen als Gemeindebrandinspektor zur Wiederwahl gestellt. Von 83 abgegebenen Stimmen in geheimer Wahl konnte er 66 für sich gewinnen, 13 Aktive hatten Nein angekreuzt, vier enthielten sich der Stimme. Göbel nahm die Wahl an. Er bleibt nun für die nächsten fünf Jahre im Amt.

Nein nach 25 Gegenstimmen

Dann allerdings stand die Wiederwahl Linkers zum stellvertretenden Gemeindebrandinspektor an. Der Rüddingshausener stellte sich zur Abstimmung. 52 Kameraden wählten ihn, 25 aber votierten gegen ihn bei fünf Enthaltungen. Linker lehnte daraufhin den Posten ab. Wehrführer Sebastian Höhn, ebenfalls aus Rüddingshausen, wurde gefragt, ob er sich zur Verfügung stelle. Er lehnte eine mögliche Kandidatur allerdings ab. Die Kameraden applaudierten erneut.

Bürgermeister Langecker beendete daraufhin den Tagesordnungspunkt. Es sei demokratisch wenn jemand seine Wiederwahl nicht annehme, kommentierte Kreisbrandinspektor Mario Binsch das Ergebnis. Innerhalb von acht Wochen müsse erneut eine Versammlung einberufen werden. Falls dann wiederholt kein Ergebnis zustande komme, sei es Sache des Kreisbrandinspektors und der Gemeindeverwaltung, geeignete Personen für die Ämter des ersten und zweiten stellvertretenden Gemeindebrandinspektors zu bestimmen.

Bürgermeister Florian Langecker leitete die Wahldurchgänge.

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