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Besucher aus ganz Hessen und in großer Zahl aus Nordrhein-Westfalen schlendern an den Ständen von 33 Werkstätten entlang.

»Und die Scheibe dreht sich weiter«

  • VonVolker Heller
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Rabenau (vh). Nach einem Jahr Corona-Zwangspause hat am Sonntag in Rabenau wieder der beliebte Keramikmarkt seine Pforten geöffnet.

33 Werkstätten aus Deutschland und den Niederlanden präsentierten auf dem weitläufigen Hofgutgelände ihre Produkte. Das Motto lautete «...und die Scheibe dreht sich weiter«. Vor allem am Vormittag verzeichneten die Veranstalter einen regelrechten Ansturm auf den Markt. Aus ganz Hessen und in großer Zahl auch aus Nordrhein-Westfalen waren Besucher angereist.

Allerdings fand in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Pandemie kein Rahmenprogramm statt. Folglich fehlten die Begleitmusik sowie praktische Vorführungen, bei denen die Besucher sonst hautnah den Handwerkern über die Schulter schauen können. Auf Speisen wie Bratwürste und Kuchen und Getränke brauchte aber niemand verzichten.

Trotz des Andrangs war allerdings Impfen im Grünen mit Blick auf den romantischen Teich am idyllisch gelegenen Hofgut Appenborn eher weniger gefragt wie an anderen Orten, wo zusätzlich beispielsweise das verlockende Angebot einer Bratwurst als Impfbelohnung angeboten worden war. Das mobile Team des Impfzentrums Heuchelheim vom Deutschen Roten Kreuz hatte beim Keramikmarkt jedenfalls anlässlich seiner Stippvisite beim elften Keramikmarkt wenig zu tun.

Organisator: Meiste Besucher geimpft

Keramiker und Mitorganisator Karl-Heinz Till, der dort sein Atelier hat, meinte indes, 80 bis 90 Prozent der Besucher seien wohl ohnehin bereits durchgeimpft.

Vielleicht, schlug der Reporter vor, hätte man Forellen aus dem Teich als Impfbelohnung anbieten sollen. »Der Teich ist trüb, im Wasser schwimmen gar keine Fische«, lautete die Antwort mit einem Augenzwinkern.

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