"Test" mit zwölf Kennenlernfragen

  • vonred Redaktion
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Rabenau(pm). Wer in den sozialen Medien aktiv ist, kennt vermutlich die Tests, bei denen ein paar wenige Fragen beantwortet werden, und man dann gesagt bekommt, wo die eigenen Stärken liegen oder welcher Beruf einem liegen könnte. So kam die Idee, mit einem eigens entwickelten Test auf die Grundsätze der Bürgerliste "Bürger für Rabenau" aufmerksam zu machen und damit auch neue Mitstreiter zu finden, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Wir möchten mit unserem Test erreichen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger erst einmal generell mit der Kommunalwahl im kommenden Jahr auseinandersetzen, die Möglichkeit haben, uns besser kennenlernen zu können, und natürlich auch herauszufinden, inwieweit die Grundsätze der ›Bürger für Rabenau‹ mit dem übereinstimmen, was einem selbst wichtig ist. Und natürlich möchten wir auch eine Hilfestellung dabei geben, herauszufinden, ob man sogar selbst die Eigenschaften mitbringt, sich politisch zu engagieren", erläutert der Internet- und Social-Media-Beauftragte der Bürgerliste, Jan Benedikt Hausner, das Konzept. Zwölf Fragen gibt es, bei denen die Meinung zu den Grundsätzen der Bürgerliste abgefragt werden. Etwa fünf Minuten benötige man für den Test. "Eine gut investierte Zeit", so der Vorsitzende der Bürgerliste, Christoph Nachtigall.

Bis zur heißen Phase der Kommunalwahl will man den Test noch um die politischen Ziele erweitern. Diese werden derzeit gemeinsam im Team erarbeitet. Im Internet ist der Test ab sofort unter www.buerger-test.dezu finden.

"Wir möchten zeigen, dass uns auch digitale Themen wichtig sind, und dass es auch neue Wege gibt, um mit dem Bürger in Kontakt zu kommen. Und es bieten sich auch neue Wege, Informationen besser und schneller an die Bürgerinnen und Bürger zu verteilen", so Nachtigall. Für die Bürgerliste gibt es hier einige Themen, die politisch in der Rabenau noch nicht angepackt wurden. Hier möchte man verhindern, dass Rabenau den Anschluss an die digitale Welt komplett verpasse.

Gerade in Corona-Zeiten und auch für die Attraktivität einer Gemeinde sei dies umso wichtiger. Je länger man warten würde, desto schwieriger sei es, das alles irgendwann aufzuholen. Es sei bedauerlich, dass Rabenau neue Angebote wie die "Digitale Dorflinde", bei der WLAN-Hotspots in den Ortsteilen vom Land Hessen gefördert werden, oder auch die Dorf-App, bei der über eine Smartphone-App noch einfacher und besser Informationen, die die Gemeinde betreffen, an den Bürger verteilt werden, nicht selbst in Anspruch nehme.

"Es gibt in diesem Bereich einige Angebote, die durch das Land gefördert werden, aber in Rabenau bisher nicht einmal als Antrag im Parlament behandelt wurden. Selbst die noch ländlicheren Gemeinden im Vogelsbergkreis sind uns hier gegenüber Rabenau schon meilenweit voraus, beispielsweise indem wichtige Nachrichten aus den Ortsteilen moderiert durch die Gemeinde über einen Handy-Messenger direkt an die Bürger datenschutzkonform verteilt werden. Aber natürlich gilt für uns: Die etablierten und guten Sachen möchten wir nicht ablösen oder ersetzen. Wir möchten stattdessen neue Mehrwerte schaffen und Angebote ergänzen", so Nachtigall abschließend.

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