"Opfer muss geschützt werden"

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Vor allem eines ist dem Vorsitzenden des Kreiselternbeirats, Michael Chadim, nach der Schlägerei zwischen Grundschülern in Londorf wichtig: Das Opfer müsse geschützt werden und jede Unterstützung bekommen, damit es wieder sorgenfrei im gewohnten Umfeld in die Schule gehen könne. Dies gelte generell und unabhängig vom Herkunftsland der Beteiligten.

Vor allem eines ist dem Vorsitzenden des Kreiselternbeirats, Michael Chadim, nach der Schlägerei zwischen Grundschülern in Londorf wichtig: Das Opfer müsse geschützt werden und jede Unterstützung bekommen, damit es wieder sorgenfrei im gewohnten Umfeld in die Schule gehen könne. Dies gelte generell und unabhängig vom Herkunftsland der Beteiligten.

Am Dienstag vor einer Woche hatten zwei Neunjährige einen siebenjährigen Grundschüler auf dem Schulhof krankenhausreif getreten. Das Opfer war zwei Tage in einer Klinik. Einer der beiden Täter wurde von der Schule für eine Woche vom Unterricht suspendiert.

Chadim, der in der Mittwochausgabe der Gießener Allgemeinen fälschlicherweise als Vertreter des Kreisausländerbeirats bezeichnet wurde, verweist auf die Bedeutung von Präventionsprogrammen. In Kindergärten und an Grundschulen im Landkreis Gießen werde unter anderem mit dem Programm "Faustlos" gearbeitet, um eine Situation, wie sie in Rabenau passiert sei, zu vermeiden. "Faustlos" bietet unter anderem Unterrichtsmaterialien an, die Kinder zu einem gewaltfreien Umgang mit Konflikten anleiten.

Weiter regt Chadim an, Kinder in Sportvereinen anzumelden, "damit sie gesellschaftlich Anschluss finden." Man lerne in Vereinen schnell grundsätzlichen Respekt.

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