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Noch ist das offene Singen im Bürgersaal Londorf ein kleiner Kreis. Gisela Lich (Vordergrund, mit Gitarre) hofft auf weiteren Zuspruch.

Offenes Singen im Bürgersaal

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Rabenau (vh). "Wo man singt, da lass dich ruhig nieder", weiß der Volksmund. Wer an einem zweiten Mittwoch eines Monats in den Londorfer Bürgersaal am Bahnhof geht, kann sicher sein, hier wird in lockerer Runde fleißig gesungen. Gisela Lich aus der Fröbelstraße ist leidenschaftliche Gitarrenspielerin und hat eine ganz eigene Sicht auf das Singen als solches. Es würde ihr nie einfallen, in einem Chor unter den gestrengen Augen des Dirigenten wochenlang ein Stück einzuüben.

Trotzdem singt Lich gerne in Gesellschaft und hat früh begonnen, aus Spaß an der Freude Gitarre zu erlernen. Hunderte Lieder hat sie von Kindesbeinen an gesammelt und letztlich Spiel und Gesang vereint. Ihr Talent hat schon manchen Gottesdienst oder Geburtstag untermalt. Noten kennt Lich schon, und sie singt auch nicht wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Doch wenn die Disziplin überhand zu nehmen droht, endet bei ihr der Spaß.

Gisela Lich hat ein offenes Singen angeregt. Noch sind dessen Teilnehmer überschaubar. Wer Lichs Einstellung zum Singen teilt, wäre hier goldrichtig. Willkommen sind auch Musiker mit Gitarre, Ukulele oder Mandoline. 250 Lieder stehen zur Auswahl, dazukommen 100 christliche Lieder und viele Kinderlieder. Die Teilnehmer wählen die Lieder aus. Im fliegenden Wechsel erklingen etwa "Griechischer Wein", "Über den Wolken" oder "Heute hier, morgen dort". Keinesfalls wird so lange gefeilt bis ein Stück hundertprozentig sitzt. Wenn es irgendwo hakt, wird ein anderes Lied gewählt.

Tanzbegeisterte könnten sich ebenfalls angesprochen fühlen. Das nächste offene Singen ist am 11. September von 18 bis 19 Uhr. Es kann auch länger dauern. Die Teilnahme ist an keine Verpflichtung gebunden.

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