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Auf dem 3,3 Hektar großen Gelände des ehemaligen Sägewerks in Londorf soll ein Baugebiet entstehen. FOTO: KME

Noch viel Planungsarbeit

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Rabenau(vh). Das 3,3 Hektar (33 000 Quadratmeter) große Gelände des ehemaligen Londorfer Sägewerkes zwischen der Brodbachstraße, Rabenauer Straße, Carl-Engel-Straße und Rainer-Maria-Rilke-Straße befindet sich in der Bauleitplanung. Hier soll künftig ein Allgemeines Wohngebiet entstehen.

Baubeginn 2021?

Zuvor wird das Areal platt- gemacht. Wann damit begonnen wird, ist noch offen. Das Unternehmen Schottener Soziale Dienste kann am Standort Burgstraße sein Wohnheim nicht erweitern und will im Norden des Geländes neu bauen (ein oder zwei Gebäude bis zu einer Höhe von elf Meter). Der Baubeginn dafür soll als die erste Maßnahme auf dem Areal etwa Anfang 2021 sein. Im Osten bis hinab zur Rabenauer Straße schließen sich 18 Bauplätze an für ausschließlich Einzel- und Doppelhäuser bis zu einer Höhe von 9,50 Meter. Dazwischen liegt eine großzügig breite Erschließungsstraße und mittig ein Kinderspielplatz. Der zurzeit verrohrte Brodbach soll geöffnet und sodann mäandernd als ökologische Abtrennung fließen. Auf der Westseite geht es im unteren Bereich ab der Rabenauer Straße mit bis zu sechs Bauplätzen weiter. Ab der Höhe des Endhauses auf der gegenüberliegenden Seite der Brodbachstraße bis hinauf zum Schottener Wohnheim ist Platz für Mehrfamilienhäuser und/oder seniorengerechtes Wohnen im Mehrgenerationenhaus (bis elf Meter Höhe, etwa zwei Geschosse und ein Staffelgeschoss.

Vorerst gibt es noch viel Planungsarbeit, wie Matthias Wolf vom Büro Fischer dem Bauausschuss erläuterte. Der Denkmalschutz müsse prüfen, ob das alte Bürohaus des Sägewerks unter Schutz stehe. Der Artenschutz prüfe noch auf Vögel (Schwalben), Fledermäuse, Zauneidechsen und Haselmäuse. Auch der Schornstein müsse diesbezüglich untersucht werden. Karl-Heinz Till (Grüne) fragte, ob Fernwärme genutzt werden könnte. Wolf bekräftigte den Sinn dieser Anfrage. Das beauftragte Architekturbüro sei bereits in Kenntnis gesetzt worden, dies zu prüfen.

Die Nutzung des alten Feuerlöschteichs ist noch unklar. Einstimmig beschloss der Bauausschuss die Fortsetzung des Verfahrens. Der Architekt soll zur nächsten Sitzung einen Geländeschnitt zeichnen. Wegen teils erheblicher Geländeunterschiede soll die Nachverdichtung möglichst harmonisch in den Bestand erfolgen.

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