Auf dem Eckgrundstück Grünberger Straße/Steinesweg (hinter der Straße) sollen 2022 die Bagger für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses rollen. FOTO: VH
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Auf dem Eckgrundstück Grünberger Straße/Steinesweg (hinter der Straße) sollen 2022 die Bagger für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses rollen. FOTO: VH

Nächster Schritt zum Gerätehaus

  • vonVolker Heller
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Rabenau(vh). Die Entscheidung für den Neubau des Geilshäuser Feuerwehrgerätehauses ist gefallen und wurde durch einen Bürgerentscheid bestätigt. Dennoch müssen sich die Wehrleute in Geduld fassen, der Baubeginn wurde auf 2022 festgelegt. Das Gemeindeparlament hat derweil die Bauleitplanung in Gang gesetzt.

Der Aufstellungsbeschluss wurde gefasst, damit später auf dem Grundstück das Gerätehaus gebaut werden kann und die Zufahrt für Fahrzeuge geregelt ist. Außerdem wurde der Flächennutzungsplan für das bisher landwirtschaftliche Wiesengrundstück geändert.

Der Aufstellungsbeschluss war im Parlament in Minutenfrist abgehandelt. Von den 20 Anwesenden gab es lediglich eine Nein-Stimme und zwei Enthaltungen (alle drei von der CDU).

Nach Abschluss des mehrstufigen Bauleitverfahrens muss die Gemeinde Rabenau beim Landkreis den Bauantrag stellen, die Leistungen ausschreiben, Angebote sichten: das alles dauert seine Zeit.

Ein weiteres Thema war der in der Gemeinde recht aktive Seniorenbeirat. Der hatte im Herbst des vorigen Jahres beispielsweise dafür gesorgt, das Rabenauer Seniorencafé und den Seniorennachmittag der Gemeinde künftig zu vereinen.

Senioren aller Ortsteile treffen sich monatlich zur Unterhaltung, zum Austausch und zur Information im Bürgersaal am Bahnhof in Londorf. Damit die erfolgreiche Institution fortbestehen kann, benötigt sie Mitstreiter. Bürgermeister Florian Langecker teilte dem Gemeindeparlament nun mit, gefragt seien momentan neue Mitglieder insbesondere aus den Ortsteilen Rüddingshausen, Geilshausen und Allertshausen.

Die beabsichtigte Sanierung von Feldwegen oder Teilstücken auf dem Gebiet der Gemeinde Rabenau ist eine Endlosgeschichte. Bereits vor etlichen Jahren gab es eine Zusammenstellung über infrage kommende Streckenabschnitte in den Ortsteilen. Die Jagdgenossenschaften ihrerseits stellten finanzielle Beteiligung in Aussicht. Dann stellte die Rabenauer Verwaltung den Antrag auf Förderung durch das hessische Feldwegeprogramm. Bürgermeister Langecker teilte mit, statt einer Förderungszusage halte er nun einen Ablehnungsbescheid in Händen.

Kritik an Naturschutzbehörde

Ottmar Lich (FW) machte die Untere Naturschutzbehörde beim Landkreis Gießen als Bremsklotz für Rabenauer Wegeaktivitäten aus. Er schlug vor, einen Behördenvertreter zu einer politischen Sitzung nach Rabenau einzuladen. Gottfried Schneider (FW) machte seinem Ärger Luft: "Seit zehn Jahren mühen sich die Jagdgenossenschaften." Nach seiner Erfahrung säßen in der Unteren Naturschutzbehörde öfters wechselnde Zuständige und jeder wolle etwas anderes.

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