Zum Kuscheln und Trösten

Rabenau (pm). Einen Korb voll selbstgemachter Teddybären und einen Berg von Leckereien brachten am Dienstag vier "Teddyfrauen" auf der Rettungswache Londorf vorbei. Bereichsleiter Frank Rudolph nahm die Präsente stellvertretend für das Wachenpersonal entgegen.

Die Teddys sollen den Rettungsdienst mit auf Einsätze begleiten. Als "psychologische Helfer" sollen sie Kindern in besonderen Situationen, etwa bei Einsätzen oder nach Verletzungen, trösten und beruhigen. In den vergangenen Jahren haben die "Teddyfrauen" bereits unter anderem die Allendorfer Feuerwehr und die Kinderherzstation in Gießen unterstützt. Auch bedürftige Familien haben Sachspenden erhalten.

Bereits seit 15 Jahren basteln Inge Ronzheimer, Thea Krug, Hannelore Reinhardt und Siegrid Krombach gemeinsam mit drei weitere Mitstreiterinnen jeden Donnerstag ihre sogenannten Herzteddys, die sie gemeinnützigen Einrichtungen schenken – oft auch begleitet von einem Präsentkorb. Die Finanzierung sichert die private Initiative durch den Verkauf von Kaffee und rund 55 Kuchen auf dem jährlich stattfindenden Keramikmarkt in Appenborn.

Nun kamen die aktiven Helferinnen mit einem zweigeteilten Geschenk auf die Londorfer Rettungswache: Zum einem übergaben sie die 20 handlichen Stoffbären, bereits in Plastikfolie eingeschweißt. Dies ist aufgrund der hygienischen Vorgaben notwendig.

Aber auch an die Retter selbst hatten die "Teddyfrauen" gedacht: Mit einem Präsentkorb drückten sie den Mitarbeitern des Rettungsdienstes ihren Dank sowie Anerkennung für die Arbeit im Einsatzdienst aus. Ronzheimer, die im vergangenen Jahr selbst einmal deren Dienste in Anspruch nehmen musste, lobte deren Herzlichkeit.

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