Keine Mehrheit für "Demokratie leben"

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Rabenau (vh). Die Ausschüsse für Finanzen und Soziales der Gemeinde Rabenau haben die weitere Teilnahme am Bundesprogramm "Demokratie leben" im Lumdatal jeweils mit knapper Mehrheit abgelehnt. Das im Jahr 2016 erstmals aufgelegte Programm erhielt eine federführende Personalstelle im Rathaus Staufenberg. Die vier Kommunen des Lumdatals beteiligten sich an den Personalkosten mit jeweils 7000 Euro.

Die Ausschüsse bezweifelten auch diesmal nicht den Sinn des Programms mit seiner Absicht, besonders Jugendliche an demokratische Gepflogenheiten heran zu führen. Doch in den Folgejahren von 2020 bis 2024 insgesamt 28 000 Euro auszugeben, dafür fehlt der Gemeinde, die auch zur Jahresmitte noch ohne vorgelegten Haushalt ist, das Geld.

Im Laufe der weiteren Beratung übersahen die Ausschüsse offenbar den Zusammenhang zwischen dem Demokratie-Projekt und einer Jugendvertretung für Rabenau. Beide Ausschüsse beschlossen zwar einstimmig das Dauerthema "Satzung für eine Kinder- und Jugendvertretung". Jedoch ist das Zustandekommen dieser Satzung ein Ergebnis des Jugendforums, welches wiederum aus dem Demokratie-Projekt entstanden ist. Ohne organisatorischen Überbau stünde eine soeben erst gegründete Kinder- und Jugendvertretung der Rabenau wohl im luftleeren Raum.

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