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Eine gefragte Gesprächspartnerin für Fernsehsender ist Kerstin Lotz (l.) vom Verein Lumdatalbahn, hier am Bahnhof Londorf. Für Report München waren vor Ort, (v. l.) Tontechniker Alexander Kowohl, Autor Fabian Marder und Kameramann Frank Dressel.

Mit der Kamera am Gleis

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Rabenau (vh). Derweil ein Planungsbüro die grobe Kostenschätzung für eine Wiederbelebung der Lumdatalbahn ermittelt, geben sich verschiedene Fernsehsender an der Trasse die Klinke in die Hand. Im Frühjahr drehte RTL Regional Hessen am Bahnhof Allendorf/Lumda ein Filmchen, soeben das ARD-Politmagazin Report München am Bahnhof Londorf.

Report-Autor Fabian Marder ist fasziniert vom "fast selbstlosen Einsatz" von Privatpersonen und Vereinen für die Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur.

In seinem Notizbuch stehen die Ilztalbahn bei Passau in Bayern, die Steigerwaldbahn bei Kitzingen und die Bahnstrecke bei Bad Bentheim in Niedersachsen.

Ausstrahlung am Dienstag?

Zusammen mit dem Technikteam, Tontechniker Alexander Kowohl und Kameramann Frank Dressel, begab er sich auf die Spuren der Lumdatalbahn. Mehrere Gleise am alten Bahnhof Londorf zeugen von einer glorreichen Vergangenheit als Güterumschlagplatz für Holz und Steinbruchmaterial.

Derweil einige Mitglieder des Vereins Lumdatalbahn mit Motorsense und Handgerät Gleise freilegen, zeigt Karl Wagner aus Allertshausen auf ein Fundament. "Hier stand der Wasserkran".

Die vormaligen Dampfloks brauchten, wie jeder Western-Fan weiß, mitten auf der Fahrtstrecke Frischwasser. Kerstin und Manfred Lotz standen Rede und Antwort. Tontechniker Kowohl war angetan von Kerstin Lotz’ stetigem Redefluss und ihrer Begeisterung für die Sache.

Die Ausstrahlung des Beitrags erfolgt in einer der nächsten Sendungen, ob bereits am kommenden Dienstag, 17. September, um 21.45 Uhr (ARD, Wiederholung um 23.30 Uhr auf tagesschau24), ist noch nicht ganz in trockenen Tüchern.

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