Hohe Investitionen vor der Brust

  • Thomas Brückner
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Rabenau/Grünberg(tb). Der Wasserverband Dieberggruppe hat viel vor: Die soeben von der Verbandsversammlung bestätigte mittelfristige Finanzplanung umfasst Investitionen von rund 1,5 Millionen Euro. Nicht zuletzt Folge gleich mehrerer Baugebietserschließungen, die Grünberg und Rabenau in den nächsten Jahren vorgesehen haben. Zunächst aber zum Wirtschaftsplan 2020, der ebenso auf einmütige Zustimmung stieß. Laut Vorsteher Roland Steyh sind nur ein paar Reparaturen geplant. Und auch für die Wasserversorgung des kleinen Baugebiets "Dienbergstraße" in Reinhardshain sind nur 25 000 Euro aufzuwenden.

Größere Summen sind gemäß der vorläufigen, weil jeweils bei Haushaltsplan zu bestätigenden Finanzplanung bis 2024 auf dem Kreditmarkt zu finanzieren. Was steht im einzelnen an: 2021/22: Ortsdurchfahrten Stangenrod/Lehnheim (500 000 Euro); 2022: Ortsdurchfahrt Lumda (500 000 Euro) und Erschließung Baugebiet "Muhlbrücken II" in Geilshausen (100 000 Euro); 2022/23: Baugebiete Beltershain (40 000 Euro) und Lumda (160 000 Euro).

Fachanwalt für Gewerbegebiet

Gar 400 000 Euro sind für die Wasserversorgung im interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet bei Lumda vorgesehen. Wie Rabenaus Bürgermeister Florian Langecker jüngst bei der Bürgerversammlung sagte, erhoffe er sich davon einiges, auch für seine strukturschwache Gemeinde: Bis zu 800 Arbeitsplätze könnten an der A 5 entstehen. Neben dem Gewerbesteueranteil - ein Fachanwalt wurde jüngst mit der Ausarbeitung des Vertrags beauftragt - könnte die Gemeindekasse auch vom Zuzug einkommensstarker Neubürger profitieren. Laut Mitteilung der Stadtverwaltung Grünberg steht die Erschließung des 24 Hektar großen Areals erst im übernächsten Jahr auf der Agenda.

Konstant bleibt bei der Dieberggruppe der Preis für das in Geilshausen geförderte Wasser. Eine Änderung dagegen gibt es im Vorstand: Um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, wird dieser auf fünf Personen erweitert. Neu hinzugewählt wurde Michael Harnack. Der Geilshäuser ist zumindest bis zur Kommunalwahl 2021 in dem Gremium. Danach wird es zum Wechsel im Amt des Vorstehers kommen: Roland Steyh (73) will nach 22 Jahren im Amt Platz für einen Jüngeren machen.

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