Harvestereinsatz gestoppt

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Rabenau (vh). Anlässlich der Haushaltsberatung 2019 im Hauptausschuss kam auch der Rabenauer Gemeindewald zur Sprache. Ottmar Lich (FW) schlug vor, man solle darüber nachdenken, ob sich die Waldbewirtschaftung noch lohne.

Mit Blick auf die Schadenslage im Nationalpark Bayerischer Wald meinte Lich, "der Wald reguliert seine Schäden selber". Im Bayerischen Wald gab es um die Jahrtausendwende heftige Sturmschäden und nachfolgend intensive Borkenkäferwellen. Die Waldflächen veränderten ihr Gesicht.

Bürgermeister Florian Langecker informierte den Ausschuss, dass Revierförster Krautzberger gar nicht so schnell die kranken Fichten ansprayen könne (Markierung für das Fällen), wie die Borkenkäfer an weiteren Bäumen knabberten.

Den andauernden Einsatz eines Harvesters habe man jetzt abgebrochen, denn die verursachten Rückekosten stiegen ins Unendliche und würden nicht mehr gedeckt. Der Holzpreis für Fichte sei tief im Keller.

So schnell wie nötig könne das gerückte Fichtenholz nicht aus dem Wald abgefahren werden. Krautzberger habe gemeint, die Borkenkäfer vermehrten sich im stehenden und liegenden Holz. Letztlich sei es fast egal, was man tue.

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