Der Festplatz in Geilshausen (Vordergrund) ist der Standort für den Neubau des viergruppigen Kindergartens der zum neuen Kindergartenjahr (1. August 2021) betriebsbereit sein soll. Nun wird zunächst geprüft, ob neben einer Kita auch das Kirmeszelt oder ein größeres Festzelt hier noch Platz hätten. FOTO: VH
+
Der Festplatz in Geilshausen (Vordergrund) ist der Standort für den Neubau des viergruppigen Kindergartens der zum neuen Kindergartenjahr (1. August 2021) betriebsbereit sein soll. Nun wird zunächst geprüft, ob neben einer Kita auch das Kirmeszelt oder ein größeres Festzelt hier noch Platz hätten. FOTO: VH

Wo feiert Geilshausen künftig?

  • vonVolker Heller
    schließen

Rabenau(vh). "Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen." Das sagte Ortsvorsteher Markus Titz vor der Sitzung des Ortsbeirats Geilshausen. Dort suchen die Verantwortlichen gerade nach einem Ausweichplatz für die Dorfkirmes.

Nach ausgiebiger Diskussion in den Gremien hatte das Gemeindeparlament für den Bau eines viergruppigen Kindergartens auf dem gemeindeeigenen Festplatz Geilshausen gestimmt. Zum neuen Kindergartenjahr (1. August 2021) soll der Neubau in Modulbauweise - inklusive Außenanlagen mit zwei Millionen Euro veranschlagt - bezugsfertig sein.

Ortsvorsteher sucht Gespräch

In der Parlamentssitzung kam erstmals zur Sprache, dass eine Kita mit Außengelände und Parkplätze auf dem Festplatz diesen womöglich komplett in Anspruch nehmen würde. Dann verbliebe zu wenig Platz für ein Zelt, sei es für die Kirmes oder eine große Jubiläumsveranstaltung. Diesbezüglich wäre der Sportverein 1928 Geilshausen in 2028 mit seinem 100. Bestehen an der Reihe. Sportverein sowie Burschen- und Mädchenschaft hatten kürzlich dem Gemeindevorstand in einem Schreiben mitgeteilt, sie stimmten ja für den neuen Kindergarten in Geilshausen, hätten sich aber gewünscht, vor der politischen Entscheidung um ihre Meinung gefragt worden zu sein.

Markus Titz erläuterte, es habe lange Zeit danach ausgesehen, dass die neue Kita im Bürgersaal Londorf eingerichtet werde. Vom Meinungsumschwung pro Geilshausen seien hier alle ein wenig überrascht worden.

Da im laufenden Jahr allerorten die Kirmes ausgefallen ist, wolle man diese 2021 mit doppeltem Schwung nachholen. Es wäre denkbar, noch vor dem Beginn des Kita-Neubaus die Kirmes auf dem Festplatz dann ein letztes Mal umzusetzen. Titz meinte allerdings: "Nicht, dass das Zelt steht und dann kommt der Bagger". Deshalb will er Anfang Dezember die Vorsitzenden aller Vereine, die den Festplatz nutzen, zu einem Klärungsgespräch einladen. Bärbel Schomber meinte, man solle dann auch prüfen, ob Kita-Neubau und Festzelt sich vielleicht doch räumlich vereinbaren ließen. Jedenfalls soll Rabenaus Bauamtsleiter Mohr einen Blick auf das Kataster werfen, ob es gemeindeeigene Flächen mit Eignung als Festplatz gäbe.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare