"Essen auf Rädern" immer wichtiger

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Rabenau (vh). Man könnte sie ruhig ein Rundum-Sorglos-Paket nennen, die Veranstaltung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Rabenau im Seniorenhaus Lumdatal (Londorf). AWO-Vorsitzender Albert Schäfer begrüßte rund 30 Teilnehmer. Das Probieressen aus der Produktionsschiene "Essen auf Rädern" schmeckte vorzüglich. Man servierte Rinderroulade in Bratensoße mit Apfelrotkohl und Salzkartoffeln. Nun verriet Stefanie Ramminger (Apetito Catering), wie man sich im Alter gesund ernährt.

Über den Hausnotruf informierte Hans-Jürgen Moser, Geschäftsführer der Gesellschaft für soziale Dienste "Aktives Leben im Alter". Bei Kaffee und Kuchen konnte man noch plaudern. Schäfer sagte, nachdem in Rüddingshausen der Supermarkt geschlossen habe und es keine Einkaufsmöglichkeit mehr gebe, werde "Essen auf Rädern" wohl ein größeres Thema. An 365 Tagen im Jahr sind vier Autos von zwei Standorten aus (Londorf, Grünberg) unterwegs mit jeweils fünf Menüs in einem Radius von 15 Kilometern, der von Staufenberg bis Mücke reicht. Per Bestellschein kann das jeweilige Wunschessen wöchentlich geordert werden. Alternativ zu warmen Gerichten gibt es tiefkühlfrisches Gemüse und eine mietbare Mikrowelle fürs Anrichten Zu Hause. Das Essen im Alter soll nicht zu fett sein, ausreichend Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Aktiv bleiben ergänzt die Ernährung. Ein Spaziergang mit Rollator zählt dazu.

Schäfer erinnerte an die AWO-Aktion "SOS-Notfalldosen". Ergänzend für Menschen im eigenen Heim ist der Hausnotruf. Die benötigte Technik (Funkfinger und Gerät für den Festnetzanschluss), ist bekannt. Die Empfangszentrale ist am Standort Grünberg. Von dort aus versucht der Bereitschaftsdienst, bis zu fünf festgelegte Personen anzurufen oder kommt bei Bedarf selber vorbei. Ab Pflegegrad 2 trägt die Krankenkasse 80 Prozent der monatlichen Kosten.

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