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Die gemeinsame Hauptversammlung ist ein angemessener Rahmen für zahlreiche Mitgliederehrungen. FOTO: VH

128 Einsatzkräfte, elf Fahrzeuge

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Rabenau(vh). Sieht man vom Wohnungsbrand in Kesselbach im Herbst einmal ab, war das Jahr 2019 aus Sicht der Einsatzkräfte der Rabenauer Feuerwehren kein besonderes, Anlässlich der gemeinsamen Hauptversammlung in der Sport- und Kulturhalle Rüddingshausen kamen aber eine Vielzahl zukunftsweisender Veränderungen bei der Organisation zur Sprache.

Die Rabenau wurde feuerwehrtechnisch in vier Schutzbereiche aufgeteilt: Mitte (Londorf/Kesselbach), Süd (Geilshausen/Odenhausen), Allertshausen und Rüddingshausen. Ein Bürgerentscheid wurde anberaumt, erst kürzlich entschieden, sodass der Neubau des Gerätehauses Geilshausen kommen kann. Dies war ein Wunsch der Gesamtfeuerwehr.

Der Bedarfsplan wurde fortgeschrieben, darin enthalten auch ein neues Fahrzeugkonzept. Unter anderem soll ein LF10 beschafft werden. Die Alarm- und Ausrückeordnung soll im laufenden Jahr (übrigens kreisweit) überarbeitet werden. 2019 rückten die Einsatzkräfte zu 36 Hilfeleistungen, neun Bränden (bei drei Fehlalarmen) und zwölf Brandsicherheitsdiensten aus. Die Rüddingshäuser Voraushelfer waren 17 Mal gefordert. Das Voraushelfer-Konzept soll jetzt erweitert werden (kreisweit). Jede Person mit Erste-Hilfe-Kurs kann sich für eine Katretter-App registrieren lassen (Infos: https:/katretter.de). Bei der Wette am Nikolaustag war ein endloser Konvoi an Feuerwehr-Fahrzeugen beim Rewe-Markt Londorf vorgefahren. Dazu kamen 100 Schaulustige. Marktbetreiber Andreas Ziegler löste ein Wettversprechen, eine Wärmebildkamera, ein.

Rabenau verfügt über 128 Einsatzkräfte (davon 66 Atemschutzgeräteträger), je 51 Mitglieder der Jugend- und Miniwehren. Elf Fahrzeuge gibt es insgesamt. Die Aktiven sind in den Schulen und Kindergärten zwecks Brandschutzerziehung unterwegs. Sie bieten Kindergeburtstage in den Gerätehäusern an. Man besuchte 51 Lehrgänge/Seminare auf Kreisebene, 110 auf Landesebene. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Allendorf/Lumda wurde fortgesetzt, insbesondere die Ausbildung bei der technischen Einsatzleitung.

Ehrungen und Beförderungen

Allendorfs Brandinspektoren Michael Carl und Raphael Purrucker waren zu Gast. Grußworte Sprachen Bürgermeister Florian Langecker, Ottmar Lich für die Ortsvorsteher, Kreisbrandmeister Ralph Bingmann und Lothar Theiß für den Kreisfeuerwehrverband.

Befördert wurden Laura Höhn, Dominik Balser, Jan Winter und Björn Winter (Löschmeister), Sandro Müller (Hauptlöschmeister) und Sascha Pascal Langer (Brandmeister). Adrian Kaus erhielt die Berufungsurkunde zum Einsatzleiter-Stellvertreter vom Dienst (SB-Süd). Anerkennungsprämien des Landes Hessen gingen an Sebastian Nagel (zehn Jahre aktiv) und Ulrich Linker (40 Jahre aktiv). Das Silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande (25 Jahre aktiv) des Landes Hessen erhielten Benjamin Curth, Michael Gühr, Uwe Fleischauer und Patrick Loth.

Das Ehrenzeichen in Bronze für 25-jährige Mitgliedschaft im BFV Hessen-Darmstadt bekamen Benjamin Brück, Thorsten Fischer, Michael Kaiser, Bejamin Kaus, Daniel Muth, Marco Philipp und Viktor Wundersee. Das Ehrenzeichen in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft ging an Egon Becker und Erich Becker.

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