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33 Werkstätten präsentieren ihre Arbeiten am kommenden Sonntag auf dem Gelände des Hofguts Appenborn.

Durchgebrannt

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Rabenau (pm). Die Intention hinter dem Motto ist klar: Endlich wieder positive Nachrichten verbreiten, nach vorne schauen, statt nur über Nichtstattgefundenes zu lamentieren. Und so haben die Organisatoren ihre Veranstaltung eben unter das Motto »… und die Scheibe dreht sich weiter« gestellt. Im vergangenen Jahr nämlich musste der Keramikmarkt »durchgebrannt« pandemiebedingt noch abgesagt werden.

Am Sonntag, 15. August, aber laden Karl-Heinz Till, Karin Schweikhard und Michael Limbeck zur 11. Auflage ins Hofgut Appenborn in Rabenau ein.

33 Werkstätten aus der Region und ganz Deutschland sowie auch aus den Niederlanden werden ihre neuen Arbeiten auf dem zwischen Weitershain und Kesselbach idyllisch gelegenen Hofgut zeigen. »Wir freuen uns, jetzt diese Veranstaltung durchführen zu können und damit auch den Besuchern die Möglichkeit zu geben, wieder einmal in aller Ruhe und mit dem gebotenen Abstand über den Markt zu bummeln und sich ihr Lieblingsstück Keramik aussuchen zu können«, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die von Schweikhard, Limbeck und Till eingeladenen Werkstätten bieten an diesem Tag Einblicke in ihr keramisches Schaffen und wollen mit ihren Arbeiten auf die große Vielfalt eines uralten Berufsstandes aufmerksam machen.

Hohes Niveau

Wenn sich auch die Fertigungstechniken von Trinkgefäßen, Tellern, Vorratsbehältern und Skulpturen in der heutigen Zeit geändert und weiterentwickelt haben, so gehen doch auch die modernen Werkstätten bei der Herstellung von Keramik kaum anders vor als die Töpfer in prähistorischer Zeit.

Stets beginnt der Prozess der Formgebung mit einem Klumpen rohen Tons, der zu einem Gefäß oder einer Skulptur geformt wird. In einem weiteren Schritt erfolgt die Bemalung oder Relieffierung des Tonkörpers, bevor dann im Keramikofen der abschließende Brand stattfindet.

Wie hoch das Niveau gefertigter Keramik heutzutage sein kann, zeigen die bei »durchgebrannt« eingeladenen Werkstätten mit ihren außergewöhnlichen und höchst individuellen Arbeiten in global angewandten Techniken und Stilen.

Erstmalig wird in diesem Jahr ein Eintritt von 1 Euro erhoben, um die gestiegenen Unkosten zu begleichen. Da aller Voraussicht nach nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern auf das Marktgelände dürfen, werden am Eingang Pfandbons ausgegeben und darüber der Zutritt reguliert. Auf dem Gelände gelten die gängigen Corona-Regeln.

Weitere Infos zum Keramikmarkt finden Interessierte im Netz unter www.keramikmarktdurchgebrannt.com.

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